AB InBev kehrt zu Wachstum zurück
Der weltgrösste Brauer steigert erstmals seit 2023 wieder seine Absatzmengen. Getragen von starken Marken und Nicht-Bier-Produkten legt AB InBev auch bei Umsatz und Gewinn deutlich zu.
Anheuser-Busch InBev (Budweiser, Corona, Leffe, Löwenbräu) hat im ersten Quartal 2026 erstmals seit 2023 wieder ein Absatzwachstum erzielt und damit eine längere Rückgangsphase beendet. Die verkauften Volumen stiegen um 0,8%, Analysten hatten mit einem Rückgang gerechnet, wie Reuters schreibt. Treiber waren vor allem globale Marken wie Corona und Michelob Ultra sowie höherpreisige Labels wie Stella Artois.
Auch die Diversifikation zahlt sich aus: Die Erlöse aus Nicht-Bier-Produkten, darunter die Cocktailmarke Cutwater, legten um 37% zu. Insgesamt übertraf der Konzern die Erwartungen bei Umsatz und operativem Gewinn deutlich. Letzterer stieg organisch um 5,3% und lag damit klar über den prognostizierten 2,6%.
In wichtigen Märkten wie Mexiko konnte AB InBev ebenfalls punkten und Wettbewerber wie Heineken überholen. Analysten sehen die strategische Fokussierung auf wenige globale Kernmarken als Erfolgsfaktor.
Trotz anhaltender Herausforderungen wie hoher Lebenshaltungskosten, veränderter Konsumgewohnheiten und steigender Kosten infolge geopolitischer Spannungen bestätigte der Konzern seine Jahresprognose. AB InBev rechnet weiterhin damit, sich besser als die Konkurrenz zu entwickeln.