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Landwirtschaft: Weniger Betriebe, mehr Biofläche

Die Zahl der Schweizer Landwirtschaftsbetriebe sank 2025 erneut. Gleichzeitig werden die Betriebe grösser, die Biofläche legt zu und die Geflügelproduktion gewinnt weiter an Bedeutung.

Rund 8 Prozent der Schweizer Landwirtschaftsbetriebe wurden 2025 von Frauen geleitet.

Quelle: Symbolbild Zoe Richardson/Unsplash

Der Strukturwandel in der Schweizer Landwirtschaft hält an. 2025 zählte das Bundesamt für Statistik (BFS) 46’270 Landwirtschaftsbetriebe, 1,7 Prozent weniger als im Vorjahr. Auch die Zahl der Erwerbstätigen ging leicht auf 145’600 zurück (-1,5 Prozent). Der Frauenanteil nimmt langsam, aber stetig zu. Fast jeder zwölfte Betrieb wurden 2025 von Frauen geleitet, vor zehn Jahren war es noch jeder zwanzigste, wie das BFS mitteilt 
Gleichzeitig werden die Betriebe grösser: Die durchschnittliche Fläche stieg auf 22,5 Hektaren. Betriebe unter 30 Hektaren nahmen ab, grössere Betriebe legten zu.
Auch im Biobereich zeigt sich dieser Trend. Die Zahl der Biobetriebe sank erstmals seit 2010 wieder leicht auf 7819. Trotzdem wuchs die biologisch bewirtschaftete Fläche weiter auf 192’300 Hektaren, was 18,5 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche entspricht. Besonders stark zulegen konnten Bio-Zuckerrüben, Bio-Raps, Bio-Soja und Bio-Gemüse.
Die gesamte landwirtschaftliche Nutzfläche lag 2025 bei 1,04 Millionen Hektaren. Der Gemüsebau wuchs erneut auf 13’400 Hektaren. Auch Zuckerrüben, Kartoffeln und Soja legten zu. Bei den Tierbeständen zeigt sich ein gemischtes Bild: Der Milchkuhbestand sank weiter auf 524’400 Tiere, während Geflügel erneut zulegte (+1,7 %). Die Schweinebestände gingen nach dem Wachstum von 2022 wieder zurück.

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