Die neue Fischkiste besteht aus nachwachsenden Rohstoffen und kann nach Gebrauch im Altpapier entsorgt werden.
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Transgourmet Deutschland setzt in seiner Seafood-Sparte für den Transport von Frischfisch auf eine neue Verpackung. Die heute üblichen Styroporboxen sollen schrittweise durch eine neue Transport-Box auf Basis von Holzfrischfaser und Industriehanf ersetzt werden, wie das Unternehmen mitteilt.
Die Box könne sauber und leer im Altpapier entsorgt werden. Damit entfalle eine separate Rückführung, so Transgourmet. Zudem ist sie ineinander stapelbar, wodurch sich der Lager- und Transportbedarf leerer Boxen laut Unternehmen um bis zu 50 Prozent reduziert. Die Box sei formstabil, wasserbeständig und erfülle alle Anforderungen der sensiblen Fischlogistik.
Initiatoren des Projekts sind Thierry Stauffenegger, Geschäftsleiter bei Transgourmet Seafood, und Tahsin Dag, CEO der Verpackungsfirma Papacks. «An unserem Standort in Deutschland sind wir bereit, für den erheblichen Bedarf eine zusätzliche Fabrik allein für dieses Produkt aufzubauen, um es der gesamten Branche zur Verfügung zu stellen», wird Tahsin Dag in der Mitteilung zitiert.
Transgourmet will nach eigenen Angaben möglichst viele Marktteilnehmer für den Einsatz der neuen Transport-Box gewinnen. Die erste Präsentation auf der Bremer Fachmesse Fish International habe bereits Interesse geweckt, unter anderem bei Fachbesuchern aus den Niederlanden, Italien oder Skandinavien.