Die tierärztliche Versorgung soll aufrechterhalten werden.
Quelle: zVg swissvet
Zusammen mit Swissgenetics, der Arbeitsgemeinschaft Schweizerischer Rinderzüchter (ASR) und weiteren Kleinaktionären wolle Fenaco die tiermedizinische Versorgung in ländlichen Regionen langfristig sichern, wie das Unternehmen in einer Mitteilung schreibt. Für die Schweizer Landwirtschaft sei ein guter Zugang zu tiermedizinischen Dienstleistungen zentral, um die hohen Tierwohlstandards aufrechtzuerhalten, wie es weiter heisst. Dafür brauche es attraktive Praxisstrukturen sowie ein gutes Zusammenspiel zwischen Angeboten für Gross- und Kleintiere.
Derzeit betreibt SwissVets sechs Tierarztpraxen in der Deutschschweiz mit Schwerpunkt auf Nutztieren. Einzelne Standorte behandeln zusätzlich Kleintiere. Das Unternehmen reagiert damit auf den zunehmenden Mangel an Nachfolgelösungen für selbstständige Grosstierärztinnen und Grosstierärzte. Viele junge Fachkräfte würden laut SwissVets die Arbeit in bestehenden Praxisstrukturen bevorzugen statt in Einzelpraxen mit 24-Stunden-Notfalldienst.
SwissVets befindet sich seit der Gründung mehrheitlich im bäuerlichen Besitz von Swissgenetics. Die fenaco ist bereits mit der Tochtergesellschaft ufamed im Bereich Veterinärmedizin tätig. Mit dem Einstieg der fenaco erweitert SwissVets sein Aktionariat. Parallel beteiligt sich auch die ASR als Minderheitsaktionärin. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
Durch die neue Eigentümerstruktur soll sich laut Mitteilung nichts ändern. Das Dienstleistungsangebot der Praxen bleibe bestehen, ebenso die bisherigen Ansprechpersonen und Anstellungsbedingungen.