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Keine Werbung für Ungesundes

Der Bund möchte Werbung für zu süsse, fettige und ungesunde Produkte, die sich speziell an Kinder unter 13 Jahren richten, verbannen.

Ungesundes soll nicht noch beworben werden dürfen.

Quelle: zVg haribo

Reklame zum Beispiel für Chips, Schokolade oder Süssgetränke soll von Schulen ferngehalten werden. Ziel ist eine Selbstregulierung. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) präsentierte Vertretern der Lebensmittel- und Werbeindustrie am Dienstag in Bern einen Vorschlag für eine Selbstregulierung, wie dieses mitteilte.
Diese muss über die gesamte Branche erfolgen und alle relevanten On- und Offline-Werbekanäle abdecken, über die Kinder unter 13 Jahren zahlreich und gezielt erreicht werden. Dazu gehören Fernsehen, Internet, Social Media, Online-Games oder Plakate in der Nähe von Schulen.
Die Werbereduktion muss zudem wissenschaftlich fundiert anhand des Nährwertprofils der Weltgesundheitsorganisation WHO erfolgen. Schliesslich soll die Selbstregulierung durch den Bund kontrolliert werden. Die Lebensmittel- und Werbebranche hat bis Mitte Juli Zeit, um ihre Teilnahme an der Selbstregulierung zu bestätigen und sich zu den geforderten Kriterien zu bekennen.

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