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Melitta baut Kaffeerösterei in Bremen aus

Melitta will sein Werk in Bremen zur grössten Kaffeerösterei Europas ausbauen. Dazu investiert das Unternehmen über 100 Millionen Euro.

Das Melitta-Gebäude in Bremen.

Quelle: zVg

Die deutsche Melitta-Gruppe steckt mehr als 100 Millionen Euro in ihren Standort in Bremen. Ziel ist es, die Produktionskapazitäten der Bremer Kaffeerösterei um etwa 50 Prozent zu steigern, wie Melitta mitteilt. Zudem sollen Flexibilität, Nachhaltigkeit und Qualität verbessert werden. Die Investition wird schrittweise in den nächsten fünf bis sechs Jahren umgesetzt und ist Teil der Wachstums- und Internationalisierungsstrategie «Melitta 2033».
Ziel der Strategie ist es, den Umsatz der Gruppe bis 2033 mindestens zu verdoppeln. Zentraler Hebel dafür sei das Kaffeegeschäft in Europa, heisst es in der Mitteilung. Letztes Jahr machte die Gruppe mit Kaffee und Tee, Kaffeefilter und -Maschinen, Lebensmittelfolien sowie Staubsaugerbeuteln einen Umsatz von 2,53 Mrd. Euro.
Zum Ausbau des Werkes in Bremen will Melitta zwei angrenzende Grundstücke kaufen und in ein neues Gebäude sowie die Erweiterung und Modernisierung bestehender Gebäude investieren. Der grösste Teil der Investitionen fliesse in neue Röst-, Verpackungs- und Siloanlagen sowie in Prozesssteuerungs- und Leitsysteme, um flexibel den erhöhten Bedarf an unterschiedlichen Kaffeeprodukten decken zu können, wie es weiter heisst.

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