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Schwarz-Gruppe erfüllt ihre Plastikziele teilweise

Die Schwarz-Gruppe hat ihre Plastikstrategie «Reset Plastic» abgeschlossen. Die Töchter Lidl und Kaufland haben ihre Ziele bei Plastikreduktion und Rezyklat erreicht. Bei der Recyclingfähigkeit stossen sie an Grenzen.

Die Plastikverpackungen von Lidl und Kaufland haben im Schnitt einen Rezyklatanteil von 26 Prozent.

Quelle: Schwarz Corporate Solutions KG/David Arzt

Mit dem Ende des Geschäftsjahres 2025 hat die deutsche Schwarz-Gruppe auch ihre Plastikstrategie Reset Plastic abgeschlossen. Die Ziele für den Rezyklateinsatz sowie die Plastikreduktion habe man dabei übertroffen, schreibt die Gruppe in einer Mitteilung. Demnach haben die Töchter Lidl und Kaufland den Plastikeinsatz in Eigenmarkenverpackungen und Transporthilfen gegenüber dem Basisjahr 2017 um 36 Prozent reduziert. Angestrebt wurden 30 Prozent. Auch das Ziel von durchschnittlich 25 Prozent Rezyklat in den Eigenmarkenverpackungen aus Plastik wurde erreicht, der durchschnittliche Rezyklatanteil lag Ende 2025 bei 26 Prozent.
Die Recyclingfähigkeit ihrer Plastikverpackungen konnten Lidl und Kaufland um vier Prozentpunkte auf 67 Prozent steigern. Das Ziel von 100 Prozent verfehlte die Schwarz-Gruppe damit. Sie schreibt dazu, nach aktuellem Stand sei «die maximal mögliche Recyclingfähigkeit im Spannungsfeld zwischen Produktschutz, Materialeinsatz und Rezyklateinsatz erreicht».
Die Schwarz-Gruppe hatte die Plastikstrategie 2018 ins Leben gerufen. Sie wird nun abgelöst durch die Kreislaufwirtschaftsstrategie Reset Resources, die erstmals sämtliche Verpackungsarten und -materialien einbezieht. Damit mache man sich «unabhängiger von globalen Versorgungsengpässen», heisst es in der Mitteilung.

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