Im Frühling testet ein Panel die neuen Sorten, im Herbst holt Denner die Meinung seiner Kunden ein.
Quelle: zVg
Das Projekt der Berner Fachhochschule zur Erhöhung der Anbaufläche von robusten Sorten wird von Denner und IP-Suisse mitfinanziert und geschieht in Zusammenarbeit mit Agroscope sowie der gesamten Kartoffelbranche, wie Denner mitteilt. Lisa Züger, Leiterin Nachhaltigkeit bei Denner: «Robuste Sorten sind wichtig, um den Kartoffelanbau in der Schweiz langfristig zu erhalten. Diese Kartoffelsorten sind weniger anfällig für die Kraut- und Knollenfäule und sollen zudem auch resilienter gegen Wetterextreme wie zum Beispiel Hitze- und Trockenheit sein.»
Ziel des Projekts ist es, die geschmackliche und visuelle Akzeptanz robuster Sorten bei den Konsumentinnen und Konsumenten zu testen. In einer Degustation im Frühjahr 2026 wurden die Kartoffeln in einem 80-köpfigen Degustationspanel getestet. Im Herbst 2026 verteilt Denner seinen Kundinnen und Kunden in ausgewählten Filialen kostenlose Produktproben. Gleichzeitig wird Kundenfeedback eingeholt. Sollte das Feedback positiv ausfallen, wird Denner eine langfristige Aufnahme ins Sortiment prüfen, heisst es in der Mitteilung weiter.