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Grünes Licht für die Fusion von Arla und DMK

Die beiden Molkereikonzerne Arla Foods und Deutsches Milchkontor (DMK) dürfen fusionieren. Die EU-Kommission hat den Zusammenschluss ohne Auflagen genehmigt. Schon am 1. Juni startet die Fusion.

Die Spitzen von Arla und DMK bei der Unterzeichnung der Fusionsvereinbarung.

Quelle: zVg

Die EU-Kommission hat dem Zusammenschluss von Arla Foods und DMK grünes Licht gegeben. Die Übernahme werfe keine «Wettbewerbsbedenken im Europäischen Wirtschaftsraum auf», schreibt die Kommission in einer Mitteilung. Arla Foods und die DMK Group freuen sich in einer Mitteilung über den Entscheid. Die behördliche Genehmigung sei ein bedeutender Meilenstein für den Zusammenschluss von 11'200 Milchbauern in sieben Ländern.
Der Integrationsprozess zwischen den beiden Molkereiunternehmen wird voraussichtlich am 1. Juni 2026 beginnen. Unter dem Namen Arla entsteht ein gemeinsamer Milchpool von 19,4 Milliarden kg jährlich und ein Pro-forma-Umsatz von über 20 Milliarden Euro. Arla Foods bringt mit 15,1 Mrd. Euro Umsatz und 14,3 Mrd. kg Milch den Löwenanteil in die Ehe ein, DMK trägt einen Umsatz von 5,3 Mrd. Euro und 5,1 Mrd. kg Milch bei.
Das fusionierte Unternehmen wird den Namen Arla tragen und seinen Hauptsitz in Viby J, Dänemark, haben. Jan Toft Nørgaard wird den Vorsitz übernehmen, Inger-Lise Sjöström wird stellvertretende Vorsitzende und Peder Tuborgh wird CEO. Ingo Müller, CEO der DMK-Gruppe, wird als Executive Vice President (EVP) für die Integration nach der Fusion in die Geschäftsleitung von Arla eintreten.
Die EU-Kommission hat untersucht, welche Folgen die Übernahme auf den Markt für die Beschaffung von Rohmilch von landwirtschaftlichen Betrieben in Deutschland und die Märkte für die Lieferung von Milcherzeugnissen und Zutaten auf Molkebasis an Einzelhändler, Grosshändler und Industriekunden in Dänemark, Finnland, Deutschland, den Niederlanden und Schweden hat. Das Fazit: Der Wettbewerb in diesen Märkten würde durch die Fusion nicht erheblich abnehmen.

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