Neu sind unter anderem digitale Sensorik und automatisierte Prozesssteuerungen.
Quelle: zVg buhler
Im Fokus stehen höhere Energieeffizienz, mehr Automatisierung, verbesserte Hygiene sowie eine einfachere Bedienung und Wartung. Die neuen Anlagen würden auf den bisherigen Technologien für das Verfeinern und Conchieren von Schokoladenmasse basieren, wie Bühler in einer Mitteilung schreibt. Neu sind unter anderem digitale Sensorik und automatisierte Prozesssteuerungen. Diese überwachen Parameter wie Walzgeschwindigkeit, Druck und Temperatur und passen sie automatisch an. Ziel sind eine konstante Produktqualität, höhere Durchsätze und weniger Ausschuss.
Beim Fünfwalzwerk sollen neue IE5-Motoren den Energieverbrauch um bis zu 3 Prozent senken. Verbesserungen bei Hygiene und Wartungszugänglichkeit sollen zudem die Verfügbarkeit der Anlagen erhöhen.
Weniger Energie- und Fettverbrauch
Auch die Conche ELK S Edition 26 wurde überarbeitet. Laut Bühler ermöglichen neue Antriebe, ein optimiertes Design und angepasste Conchierwerkzeuge Energieeinsparungen von bis zu 30 Prozent. Zudem könne der Fettverbrauch in der Rezeptur um bis zu 2 Prozent reduziert werden, ohne Einbussen bei Geschmack und Qualität. Beide Anlagen sind mit dem Automatisierungssystem Playone ausgestattet. Dieses ermöglicht die Überwachung und Steuerung über verschiedene Endgeräte wie Tablets, Computer oder Smartphones. Bühler verspricht dadurch eine einfachere Bedienung, schnellere Einarbeitung des Personals und mehr Transparenz im Produktionsprozess.
Die Anlagen sind Teil des DoMiReCo-Verfahrens von Bühler, das die Prozessschritte Dosieren, Mischen, Verfeinern und Conchieren umfasst. Das Unternehmen sieht die Weiterentwicklung auch als Antwort auf steigende Anforderungen an Effizienz und Rohstoffnutzung in der Schokoladenindustrie.