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Swiss Wine setzt auf stärkere Markenpräsenz

Nach einem schwierigen Jahr richtet Swiss Wine Promotion (SWP) den Fokus auf den Ausbau der Marke «Swiss Wine».

Der Marktanteil von Schweizer Wein soll 40 Prozent betragen.

Quelle: zVg swisswine

Ziel sei es, die Sichtbarkeit und Wahrnehmung Schweizer Weine im In- und Ausland zu stärken, wie Swiss Wine in einer Medienmitteilung schreibt. Die Schweizer Weinbranche sieht sich mit sinkendem Weinkonsum, hohen Lagerbeständen und gleichzeitig guten Ernteaussichten konfrontiert. Auch Swiss Wine Promotion musste nach einer Phase stark gestiegener Finanzmittel organisatorische Anpassungen vornehmen. Seit März 2026 steht Pierre-Alain Bapst als neuer Direktor an der Spitze der Organisation.
Die bisherige Förderstrategie habe die Wahrnehmung und Positionierung Schweizer Weine verbessert, wie an der Generalversammlung und des Swiss Wine Day Ende Mai in Luzern betont wurde. Das angestrebte Marktanteilsziel von 40 Prozent für Schweizer Wein wurde jedoch verfehlt. Mit der neuen Strategie 2026 bis 2029 will SWP die Marke «Swiss Wine» langfristig stärken und als glaubwürdige Herkunftsmarke etablieren.
Künftig soll die Kommunikation stärker auf jüngere und urbane Zielgruppen ausgerichtet werden. Gleichzeitig rücken die kulturellen, landschaftlichen und kulinarischen Werte der Schweizer Weinregionen stärker in den Vordergrund. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Weintourismus. Bestehende Formate wie die Offenen Weinkeller oder der Anlass «Au cœur des vendanges» sollen den direkten Kontakt zwischen Produzenten und Konsumenten fördern. Zudem hat SWP die Plattform «Swiss Wine Tour» übernommen, die touristische Angebote rund um den Schweizer Wein bündelt.
An der Generalversammlung wurde der Verwaltungsrat von fünf auf sieben Mitglieder erweitert. Neu gehören André Fuchs, Philippe Rouvinez und Alain Chapuis dem Gremium an. Die Jahresrechnung 2025 wurde genehmigt und weist einen Gewinn von rund 150 000 Franken aus.
Am Swiss Wine Day stand die Bedeutung einer starken Marke im Mittelpunkt. Referenten aus Weinwirtschaft und Markenführung betonten, dass klare Identität, Glaubwürdigkeit und emotionale Bindung entscheidend seien, um Konsumentinnen und Konsumenten zu erreichen. SWP-Direktor Pierre-Alain Bapst fasste dies mit den Worten zusammen: Eine starke Marke werde zuerst gewählt.

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