Dank des modularen Aufbaus lässt sich das System einfach skalieren und in bestehende Produktionsumgebungen integrieren.
Quelle: Alfa Laval
Alfa Laval hat ein neues modulares Fermentationssystem präsentiert, das speziell auf die Anforderungen von Herstellern alternativer Proteine ausgerichtet ist. Die Anlage verzichtet auf klassische Kühlmäntel und setzt stattdessen auf einen externen Wärmeaustauschkreislauf. Dadurch sollen eine höhere Energieeffizienz, eine bessere Prozesskontrolle sowie eine konstante Produktqualität erreicht werden.
Nach Angaben des Unternehmens lässt sich das System dank seines modularen Aufbaus einfach skalieren und in bestehende Produktionsumgebungen integrieren. Viele Komponenten wie Wärmetauscher, Bedienpanel und Ventile sind bereits vormontiert. Das soll den Engineering-Aufwand reduzieren, die Installationszeit verkürzen und die Inbetriebnahme beschleunigen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Nachrüstung bestehender Anlagen. Vorhandene Tanks können laut Alfa Laval so angepasst werden, dass sie Leistungen auf kommerziellem Niveau erreichen. Produzenten sollen dadurch hohe Investitionen in neue Ausrüstung vermeiden können.
Das Fermentationssystem ergänzt das bestehende Portfolio von Alfa Laval in den Bereichen Verarbeitung, Separation und Wärmeübertragung. Das Unternehmen positioniert die Lösung als Teil eines integrierten Angebots für die Herstellung von Next-Generation-Proteinen – von der frühen Entwicklung bis zur industriellen Produktion. Unterstützt wird dies durch ein globales Servicenetzwerk sowie Beratungs- und Prozesskompetenz entlang des gesamten Skalierungsprozesses.