Mikrobäckereien erleben Hype
Mikrobäckereien boomen in Zürich. In den vergangenen Jahren eröffneten zahlreiche kleinere Backstuben.
Feinschmeckende Croissants sind beliebt.
Quelle: zVg
Die Konsumenten würden immer mehr Wert darauf legen, was sie essen, wer es produziere und vor allem: wie es aussehe. Das schreibt das Stadtmagazin «Tsüri» in einem Beitrag. So würden sich zum Beispiel vor der Bäckerei «Boma Bakery» lange Schlangen bilden, wenn es darum gehe, die in der kleinen Backstube hergestellten Feingebäcke zu kaufen. Die Bäckerei verkauft laut dem Artikel aber nicht nur im Lokal am Ernst Nobs-Platz, sondern beliefert insbesondere ihre Buttergipfeli auch an Läden und Gastrobetriebe.
Von einem riesigen Ansturm auf ihre Backwaren berichtet auch Nino Brüllmann, der 2020 die «Collective Bakery» beim Hardturm gründete. Seinen Erfolg begründet der Geschäftsführer auf «Tsüri» mit seiner Reise in den USA, wo er in San Francisco Einblick in das traditionelle Sauerteighandwerk gewann. Heute backe er im Rhythmus der «Sauerteigkultur». Berühmt sei die Bäckerei aber auch mit Croissants, wovon sie wöchentlich zwischen drei- und viertausend verkaufe, wie es weiter heisst. Dabei koste das Croissant 3.60 Franken. Auch Premiumpreise verlangt die Boma Bakery. So koste nämlich die Tiramisu-Tarte neun Franken. Das liege daran, dass vom Teig bis zur Mascarpone-Crème alles in Handarbeit hergestellt werde.