Mit zunehmendem Alter verlieren Kaffeebäume auf natürliche Weise an Produktivität. Nestlé verteilte darum letztes Jahr über 20 Millionen Kaffeesetzlinge.
Quelle: Nestlé
Nescafé hat im Jahr 2025 53 Prozent seines Rohkaffees von Bauern bezogen, die regenerative Landwirtschaft praktizieren. 2024 waren es erst 32 Prozent gewesen. Dies geht aus dem aktuellen Fortschrittsbericht zum «Nescafé Plan 2030» hervor. Demnach konnte der Anteil durch grössere Beschaffungsmengen sowie den Ausbau der Feldprogramme erhöht werden, wie Nestlé in einer Mitteilung schreibt.
Mehr als 1600 Agronomen und Aussendienstmitarbeiter von Nescafé unterstützten letztes Kaffeebauern in 15 Ländern mit Schulungen und technischer Beratung zu Anbaumethoden wie Agroforstwirtschaft, Deckfrüchten oder optimierter Düngung. Diese Praktiken sollen die Bodengesundheit verbessern, Erträge langfristig sichern und die Widerstandsfähigkeit gegenüber den Folgen des Klimawandels stärken. Zudem verzeichnete Nescafé 2025 eine Reduktion der Treibhausgasemissionen aus Rohkaffee um 18,3 Prozent gegenüber dem Referenzjahr 2018.
Zur Erneuerung alternder Kaffeebestände verteilte das Unternehmen im Berichtsjahr 20,3 Millionen Kaffeesetzlinge mit höherer Klima- und Krankheitsresistenz. Gleichzeitig stammten 94,3 Prozent des eingesetzten Kaffees aus verantwortungsvoller Beschaffung und waren bis zu identifizierten Bauerngruppen rückverfolgbar.
Zudem stammten letztes Jahr 98,6 Prozent des Stroms in den Nescafé-Fabriken aus erneuerbaren Quellen. Gemeinsam mit dem Hilfswerk Terre des Hommes entwickelte Nescafé 2025 ein Rahmenwerk zum Kinderschutz in Kaffee-Lieferketten. 2026 wurde zudem die Zusammenarbeit mit der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) zur Förderung von Arbeitsrechten ausgeweitet.
Mit dem Nescafé Plan 2023 will Nescafé die Widerstandsfähigkeit seiner globalen Kaffee-Lieferkette langfristig stärken.