5

Um ohne Wartezeit zum Artikel zu gelangen, benötigen Sie ein Abonnement.

Bereits registriert oder Abonnent:in?

Login

Jetzt Abo abschliessen

Probe Abo

Kostenlos

Geniessen Sie für einen Monat kostenlos alle Vorzüge eines Premiumabos.

Premium

ab CHF 98.–/Jahr

Online

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Online-Beiträgen.

mit Papierrechnung ab 123.–

Premium Plus

ab CHF 170.–/Jahr

Online

Print

Uneingeschränkter Onlinezugang

Plus monatlich das gedruckte Magazin im Briefkasten.

mit Papierrechnung ab 195.–

Coop forciert Produktion von Bio-Brotweizen

Coop will seine Bio-Brote zu 100 Prozent aus Schweizer Knospe-Getreide herstellen. Dazu nimmt Coop auch Hafer, Hülsenfrüchte oder Ölsaaten ab, die bei der Weizenproduktion als Fruchtfolge-Kulturen dienen.

Mehr Bioweizen bedeutet auch mehr Fruchtfolgekulturen.

Quelle: Coop

Coop will seine Bio-Brote künftig aus 100 Prozent Schweizer Knospe-Getreide backen. Dafür braucht es laut Coop rund 2800 Hektaren zusätzliche Anbaufläche. Dadurch soll eine Mehrproduktion von 10'600 Tonnen Bio-Weizen ermöglicht werden. Da im Rahmen einer nachhaltigen Fruchtfolge nicht jedes Jahr auf derselben Fläche Getreide angebaut werden kann, steigt mit dem Ausbau des Brotgetreideanbaus auch die Produktion anderer Kulturen wie Hafer, Hülsenfrüchte oder Ölsaaten. Gemeinsam mit Bio Suisse hat Coop ein Projekt gestartet, das Absatzmöglichkeiten für diese Kulturen schaffen soll, wie Coop mitteilt. Ziel sei es, den Schweizer Bio-Landbau langfristig zu stärken.
Coop hat nach eigenen Angaben bereits erste Massnahmen umgesetzt. So verwendet die Bäckerei Panofina Schweizer Bio-Sonnenblumenöl, die Umstellung auf Schweizer Bio-Haferflocken wird vorangetrieben und zusätzliche Mengen Schweizer Bio-Rübenzucker werden abgenommen. Auch bei Hirseflocken sind weitere Umstellungen geplant. Damit will Coop schrittweise neue Märkte für Schweizer Bio-Fruchtfolge-Kulturen schaffen und deren Anbau für landwirtschaftliche Betriebe attraktiver machen. Importe sollen nur dort ergänzend eingesetzt werden, wo Schweizer Rohstoffe innerhalb der Fruchtfolge noch nicht in ausreichender Menge verfügbar sind.
Die Fruchtfolge gilt als zentrale Voraussetzung für einen erfolgreichen Bio-Anbau. Sie stärkt die Widerstandskraft der Pflanzen, reduziert Krankheiten und Schädlinge, fördert Bodenfruchtbarkeit und Biodiversität und trägt zu stabilen Erträgen bei.

Eigeninserat Veranstaltungen Eigeninserat Veranstaltungen

Wichtige Nachricht verpasst?

Nicht wenn Du den kostenlosen Newsletter abonniert hast.

Datenschutz