Mit fünf Massnahmen will Carrefour bis 2030 Verpackungskunststoff weiter reduzieren.
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Carrefour hat angekündigt 5000 Tonnen Plastik einzusparen, um seine Verpackungskosten zu senken. Die so erzielten Einsparungen von fünf Millionen Euro will der Detailhändler einsetzen, um die Preise von ausgewählten Produkten in den Supermärkten um bis zu zehn Prozent zu senken, wie Carrefour in einer Mitteilung schreibt.
Konkret plant der Händler fünf Massnahmen bis 2030. So will Carrefour die Kunststoff-Umverpackungen bei Aktions-Multipacks abschaffen. Zudem plant Carrefour die Kunststoffverpackungen bei Hygiene- und Reinigungsprodukten zu reduzieren, etwa durch Nachfülllösungen oder grössere Gebinde. Alleine dadurch könnten jährlich 2000 Tonnen Kunststoff eingespart werden, heisst es in der Mitteilung. Toilettenpapier will Carrefour künftig in Papier- statt Kunststoff-Blisterverpackungen verkaufen. Ausserdem will Carrefour mehr Mehrwegprodukte anbieten und für Gebäck und Backwaren neue Verpackungen aus einer Kombination von Kartons und Kunststofffenstern einführen.
Carrefour begründet die Initiative mit den gestiegenen Kosten für Kunststoffverpackungen. Die hohe Volatilität an den Ölmärkten und steigende Umweltabgaben hätten den Preis für Neuplastik um 50 % in die Höhe getrieben. Das wirke sich nachhaltig auf die Verpackungskosten von Konsumgütern des täglichen Bedarfs aus.