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Ex-Nestlé-Chef Freixe will offenbar Bonus und Aktienpaket zurück

Der wegen einer verschwiegenen Beziehung mit einer Mitarbeiterin Hals über Kopf rausgeworfene ehemalige Nestlé-Chef Laurent Freixe will seinen Bonus und entgangene Aktienpakete zurückfordern.

Laurent Freixe will Begründung und Art und Weise seiner Entlassung als Nestlé-Chef nicht akzeptieren.

Quelle: zVg

Derzeit würden diesbezüglich Vergleichsverhandlungen laufen, schrieb die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag.
Laut dem Beitrag vertritt Freixe die Auffassung, dass die Entlassung seinem Ruf und seiner Erwerbsfähigkeit in ungerechtfertigter Weise geschadet habe. Er fordere daher die anteilige Auszahlung seines Bonus' für die Monate vor seiner Kündigung wie auch die Rückgabe von nicht ausgeübten Aktienpaketen über die Dauer von drei Jahren, die ihm wegen des Missverhaltens entzogen worden waren. Bloomberg beruft sich dabei auf mit der Angelegenheit vertraute Personen, die jedoch anonym bleiben wollten.
«Laurent Freixe bestreitet sowohl die Gründe als auch die Art und Weise seiner Entlassung», zitiert Bloomberg Freixes Anwältin Vanessa Chambour. Er sei ohne Anhörung entlassen und seiner «rechtmässig verdienten Vergütung beraubt worden», so die Anwältin weiter.
Dadurch seien sein Ruf und seine Fähigkeit, seine Karriere fortzusetzen, in unverhältnismässiger Weise geschädigt worden. Die Anwältin verwies zudem auf die fast 40-jährige Tätigkeit von Freixe bei Nestlé. Einzelheiten zu den Forderungen wollte sie allerdings nicht nennen.
Nestlé und die Anwaltskanzlei des Konzerns lehnten eine Stellungnahme gegenüber Bloomberg ab. Auch Freixe wollte sich nicht äussern. Auch gegenüber der Nachrichtenagentur AWP wollte sich Nestlé nicht zum Fall äussern.

Kärcher 2026 - 07 Juli Kärcher 2026 - 07 Juli

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