Frigemo will die erfolgreichen Outlawz-Produkte weiterführen.
Am 12. Juni hat die Generalversammlung des Berner Fleischalternativen-Start-ups Outlawz beschlossen, das Unternehmen zu liquidieren (
foodaktuell berichtete). Doch das ist nicht das Ende für die Marke und ihre pflanzlichen Fleischersatzprodukte. Die Pommes- und Conveniencehersteller Frigemo, eine Tochter der Agrargenossenschaft Fenaco, übernimmt die Marke Outlawz Food. Die Frigemo begründet den Entscheid in einer Mitteilung damit, dass es in der Gastronomie weiterhin eine gute Nachfrage für die Produkte von Outlawz Food gebe.
Man wolle sich auf die erfolgreichen Produkte konzentrieren, heisst es in der Mitteilung weiter. Diese würden weiterhin unter der Marke Outlawz Food produziert und vertrieben. Nicht nachgefragte Produkte würden eingestellt. Frigema gab zudem bekannt, die von der Liquidation betroffenen Mitarbeiter von Outlawz weiter zu beschäftigen.
Outlawz Food hatte sich zur geordneten Liquidation entschieden, weil sich das Geschäftsmodell nicht wie geplant skalieren liess. Outlawz machte die stockende Nachfrage im Detailhandel nach Fleischersatzprodukten zu schaffen. Zuletzt wurden die Sortimente im Detailhandel verkleinert, wodurch Outlawz Food Listenplätze verloren hat. Dies wirkte sich negativ auf Auslastung und Umsatz aus.
Outlawz produziert im bernischen Zollikofen im Produktionshub «Sproudz» der Fenaco.