Carlsberg und Sapporo gründen Joint Venture für Südostasien
Carlsberg und Sapporo bündeln ihr Geschäft in Südostasien und Hongkong in einem Joint Venture. Carlsberg hält 75 Prozent der Anteile und erhält von Sapporo 643 Millionen US-Dollar für den Einstieg.
Die Carlsberg Group und Sapporo Breweries bauen ihre Zusammenarbeit aus und gründen ein strategisches Joint Venture für Hongkong, Singapur, Malaysia, Laos, Vietnam und Kambodscha. Das Gemeinschaftsunternehmen umfasst die bestehenden Carlsberg-Geschäfte in diesen Märkten und erhält unbefristete Exklusivrechte für die Produktion und den Vertrieb von Sapporo Premium Beer, wie Carlsberg in einer Mitteilung schreibt. Carlsberg bleibt mit einem Anteil von 75 Prozent Mehrheitsaktionär und führt das operative Geschäft weiter. Sapporo übernimmt 25 Prozent und bezahlt dafür 643 Millionen US-Dollar.
Carlsberg will den Erlös für den Schuldenabbau und allgemeine Unternehmenszwecke einsetzen. Darüber hinaus erhält Carlsberg langfristige Lizenzen zur Produktion und zum Vertrieb von Sapporo Premium Beer im Vereinigten Königreich und in Myanmar. Beide Unternehmen wollen zudem die Einführung der Marke in weiteren europäischen und asiatischen Märkten prüfen. Der Abschluss der Transaktion steht unter dem Vorbehalt der behördlichen Genehmigungen und weiterer üblicher Vollzugsbedingungen. Die Partnerschaft baut auf der seit 2024 bestehenden Zusammenarbeit beim Vertrieb von Sapporo Premium Beer in Malaysia, Hongkong und Singapur auf.