Felchlin beendet Kurzarbeit
Die Max Felchlin AG hat ihre Kurzarbeit im Verlauf des zweiten Quartals beendet. Die grosse Erleichterung sei es aber laut der Luzerner Zeitung aber noch nicht.
Quelle: zVg felchlin
Vergangenen November musste die Schwyzer Schokoladenfabrik wegen tiefer Auslastung Arbeitsplätze in der Produktion in Kurzarbeit versetzen. Auslöser waren nebst Trumps Zollhammer auch der schwankende Kakaopreis, die Lage im Nahen Osten und der Iran-Krieg; sie sorgten und sorgen nach wie vor für Unsicherheiten im Exportgeschäft.
«Die Kurzarbeit konnte im Verlauf des zweiten Quartals gestoppt werden», sagt Felchlin-Medienchef Dominik Stocker gegenüber der Luzerner Zeitung. Von grosser Erleichterung will er aber noch nicht sprechen, diese werde wohl erst dann eintreffen, «wenn sich die Märkte in den USA und im Nahen Osten wieder auf längere Sicht beruhigen», wie Stocker im Artikel zitiert wird.
Bezüglich der Zölle sind es bei Felchlin deren Distributionspartner, welche den Import übernehmen und die Zölle entrichten. «Nach aktuellem Kenntnisstand unserer lokalen Partner sind diese Rückzahlungen beantragt, bislang aber noch nicht erfolgt», erklärt Dominik Stocker. Dennoch seien erste positive Entwicklungen zu beobachten. Erfreulich sei, dass aus einzelnen Märkten im Nahen Osten, die in den vergangenen Monaten besonders stark von den geopolitischen Entwicklungen betroffen waren, wieder erste Bestellungen eingehen würden. Und dass sich die Situation bei den «in den letzten beiden Jahren sehr hohen Kakao-Rohstoffpreisen» zunehmend normalisiere, dürfte sich ebenfalls positiv auswirken, wie Dominik Stocker festhält.