Meiji verkauft China-Geschäft an AustAsia
Der japanische Lebensmittelkonzern Meiji Holdings verkauft sein Geschäft mit Trinkmilch, Joghurt und B2B-Molkereiprodukten in China an Shanghai AustAsia Food.
Von der Transaktion betroffen sind die entsprechenden Aktivitäten der Gesellschaften Meiji (China) Investment, Meiji Dairies Tianjin und Meiji Dairies Suzhou. Vor dem Abschluss werden die Geschäfte in eine neue Tochtergesellschaft ausgegliedert, die anschliessend vollständig an AustAsia übertragen wird. Meiji begründet den Verkauf mit den veränderten Marktbedingungen in China. Der Molkereimarkt sei geprägt von einem verschärften Wettbewerb, veränderten Konsumgewohnheiten sowie höheren Rohstoff- und Logistikkosten. Künftig will sich das Unternehmen stärker auf Wachstumsbereiche wie das Schokoladengeschäft konzentrieren.
Verlustgeschäft wird abgegeben
Die veräusserten Geschäftsbereiche erzielten 2025 einen Umsatz von 422 Millionen Renminbi, wiesen jedoch einen Betriebsverlust von 155 Millionen Renminbi aus. Nicht Teil der Transaktion sind bestimmte Marken- und Schutzrechte im Joghurtbereich, insbesondere im Zusammenhang mit Milchsäurebakterien. Das Werk in Guangzhou bleibt im Besitz von Meiji. Die Produktion der betroffenen Molkereiprodukte wird dort vor dem Vollzug eingestellt, der Standort soll künftig ausschliesslich Schokolade herstellen. Der Abschluss der Transaktion wird – vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen – Ende 2026 erwartet.