5

Um ohne Wartezeit zum Artikel zu gelangen, benötigen Sie ein Abonnement.

Bereits registriert oder Abonnent:in?

Login

Jetzt Abo abschliessen

Probe Abo

Kostenlos

Geniessen Sie für einen Monat kostenlos alle Vorzüge eines Premiumabos.

Premium

ab CHF 98.–/Jahr

Online

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Online-Beiträgen.

mit Papierrechnung ab 123.–

Premium Plus

ab CHF 170.–/Jahr

Online

Print

Uneingeschränkter Onlinezugang

Plus monatlich das gedruckte Magazin im Briefkasten.

mit Papierrechnung ab 195.–

Givaudan-Chef macht Düngemittelknappheit Sorgen

Givaudan-Chef Christian Stammkoetter blickt trotz der im zweiten Quartal erreichten Wachstumsbeschleunigung vorsichtig auf die kommenden Monate. Während sich das Geschäft mit Aromen für Lebensmittel und Getränke zuletzt stabilisiert hat, bereitet ihm die drohende Knappheit an Düngemittel infolge des Nahostkonflikts Sorgen.

Christian Stammkoetter.

Quelle: zVg linkedin

«Langfristig denken wir, dass sich eine mögliche Knappheit an Düngemitteln auf die Erträge in der Landwirtschaft auswirken könnte», sagte Stammkoetter am Donnerstag an einer Telefonkonferenz. Dies könnte vor allem die Schwellenländer treffen und sich ab 2027 bemerkbar machen.
Rohstoffe zentral
Für den Givaudan-Konzern spielen landwirtschaftliche Rohstoffe eine zentrale Rolle bei der Herstellung natürlicher Inhaltsstoffe aus Blüten, Früchten, Pflanzen oder Gewürzen. Im laufenden Jahr rechnet Stammkoetter noch nicht mit grösseren Folgen aus dem Nahostkonflikt. Dank langfristiger Lieferverträge hätten die Rohstoffpreise das Geschäft im ersten Halbjahr kaum beeinflusst. Für das zweite Halbjahr wird mit steigenden Rohstoffkosten im niedrigen einstelligen Prozentbereich gerechnet. Das soll über höhere Preise an die Kunden weitergegeben werden.
Erholung im Aromengeschäft
Im Geschäft mit Aromen für Lebensmittel und Getränke sieht Stammkoetter derweil erste Anzeichen einer Besserung. Nachdem die Sparte Geschmack & Wohlbefinden im ersten Quartal organisch noch leicht geschrumpft war, ist sie im zweiten Quartal wieder auf den Wachstumspfad zurückgekehrt. Schwach war das Aromengeschäft zuletzt aber in Nordamerika und weiterhin auch in Südamerika. Vor allem in Mexiko, einem der wichtigsten Einzelmärkte des Konzerns, entwickle sich die Nachfrage nach Getränken und Lebensmitteln verhalten.
In der Aromendivision setzt Givaudan verstärkt auf margenstarke Wachstumskategorien wie Getränke mit zugesetzten Vitaminen, Mineralstoffen oder Proteinen. Zudem zeigten neue Projekte bereits Anzeichen einer schrittweisen Verbesserung. Stammkoetter ist zuversichtlich, dass das Geschäft in der Division schrittweise wieder wachsen wird.

Eigeninserat Veranstaltungen Eigeninserat Veranstaltungen

Wichtige Nachricht verpasst?

Nicht wenn Du den kostenlosen Newsletter abonniert hast.

Datenschutz