Multivac setzt auf fahrerlose, digitalisierte Prozesse.
Quelle: zVg multivac
Das neue Werk umfasst eine 18 000 Quadratmeter grosse Fertigungshalle sowie ein 9500 Quadratmeter grosses Logistik- und Ersatzteilzentrum. Mit der Investition baut Multivac seine Kapazitäten für Slicing- und Automatisierungslösungen aus und schafft zusätzliche Flächen am Stammsitz für weiteres Wachstum.
In der Smart Factory werde auf automatisierte Materialflüsse mit fahrerlosen Transportsystemen, Industrierobotern und digital vernetzten Prozessen gesetzt, wie Multivac schreibt. Kernstück sei ein «One-Piece-Flow»-Konzept für individuell gefertigte Produkte. Jeder Materialzuschnitt kann digital verfolgt werden, wodurch sämtliche Warenbewegungen lückenlos dokumentiert werden. Laut Unternehmen sollen dadurch Fehler reduziert und Durchlaufzeiten verkürzt werden.
Zentrale Ersatzteillogistik
Das neue Logistikzentrum bündelt die Ersatzteilversorgung der Marken Multivac, TVI und künftig Fritscj. Auf den 9500 Quadratmetern werden 50 000 bis 60 000 verschiedene Artikel gelagert. Das Lager verfügt über rund 10 000 Palettenstellplätze und 48 000 Behälter. Bestellungen, die bis 16 Uhr eingehen, werden laut Multivac-Meldung noch am selben Tag versandt.
Klimaneutraler Betrieb
Für die Energieversorgung setzt der Verpacker auf Grundwasserkühlung, Geothermie, Bio-Fernwärme und eine Photovoltaikanlage. Nach Unternehmensangaben ermöglicht diese Kombination einen klimaneutralen Betrieb des neuen Werks.