SIG verbessert Marge trotz leicht rückläufigem Halbjahresumsatz
SIG hat im ersten Halbjahr 2026 etwas Umsatz verloren, die operative Marge dank Effizienzmassnahmen jedoch gesteigert. Der Verpackungshersteller bestätigt den Ausblick für das Gesamtjahr.
SIG hat im ersten Halbjahr 2026 einen Umsatz von 1,56 Mrd. Euro erzielt und damit den Vorjahreswert um 1,2% verfehlt. Bereinigt um Währungseinflüsse und die Preisentwicklung von Kunststoff resultierte jedoch ein Plus von 0,4%, wie das Unternehmen mitteilt. Im zweiten Quartal zeigte sich laut Unternehmen eine Erholung, nachdem der Umsatz im ersten Quartal währungs- und preisbereinigt noch leicht rückläufig gewesen war.
Die Profitabilität verbesserte sich dank Effizienzmassnahmen und geringerer Abschreibungen. Der bereinigte Betriebsgewinn (Ebit) stieg um 4,6% auf 243,7 Mio. Euro, die bereinigte Ebit-Marge erhöhte sich von 14,8 auf 15,6%. Der bereinigte Reingewinn sank hingegen wegen eines höheren Steueraufwands um 2,1% auf 133,3 Mio. Euro.
Während das Geschäft mit aseptischen Kartonpackungen leicht zulegte, gingen die Umsätze mit gekühlten Kartonpackungen sowie mit Bag-in-Box-Lösungen und Standbeuteln deutlich zurück. Mit den Halbjahreszahlen übertraf SIG die Erwartungen der von AWP befragten Analysten. Für das Gesamtjahr bestätigt das Unternehmen ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 0 bis 2% sowie eine bereinigte EBIT-Marge von 15,7 bis 16,2%.