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Berglandmilch baut Quarkproduktion aus

Berglandmilch erweitert den Standort Aschbach-Markt für 25 Millionen Euro. Neue Kapazitäten für Quark und Frischkäse sollen den wachsenden Proteinmarkt bedienen.

Berglandmilch investiert 25 Millionen Euro in den Ausbau des Standorts Aschbach-Markt. Mit neuen Produktionsanlagen schafft das Unternehmen zusätzliche Kapazitäten von jährlich 15'000 Tonnen Quark und 7'000 Tonnen Frischkäse, wie die österreichische «Bauernzeitung» berichtet. Zudem werden Sortiment, Verpackungsmöglichkeiten sowie Hygiene- und Qualitätsstandards erweitert. Die Inbetriebnahme der Anlagen ist für Februar des kommenden Jahres vorgesehen.
Mit der Investition reagiert Berglandmilch nach eigenen Angaben auf die steigende Nachfrage nach proteinreichen Milchprodukten. Ein wesentlicher Teil der zusätzlichen Produktion ist für Exportmärkte wie Deutschland, Italien und Spanien bestimmt.
Das Projekt wird mit dem Förderprogramms «Verarbeitung und Vermarktung» unterstützt, das von Europäischer Union, Bund und Land Niederösterreich finanziert wird. Berglandmilch erhält für das Vorhaben maximal eine Million Euro Fördergelder, den grössten Teil der Investition trägt das Unternehmen nach eigenen Angaben selbst.
Der Standort Aschbach verarbeitet jährlich rund 550 bis 600 Millionen Liter Milch und beschäftigt mehr als 500 Mitarbeitende. Parallel zum Ausbau hat Berglandmilch die Energieversorgung umgestellt: Rund 75 Prozent des Energiebedarfs stammen aus einem Biomasse-Heizwerk, weitere Mengen aus einer betriebseigenen Biogasanlage. Dadurch wurde der Erdgasverbrauch laut Unternehmen auf fünf Prozent reduziert.

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