Gesunde Böden = gesunde Kaffeeträge.
Quelle: zVg nestle
Kaffeeanbau in Vietnam.
Quelle: zVg nestle
In der Provinz Dak Lak, dem wichtigsten Kaffeeanbaugebiet Vietnams, werden auf Nestlés Kaffeeplantagen unter anderem Bodendecker, Mulch und Schattenbäume eingesetzt. Diese sollen die Bodenfruchtbarkeit fördern, die Wasserspeicherung verbessern und die Artenvielfalt stärken, wie Nestlé in einer Mitteilung schreibt. Gesunde Böden sollen dazu beitragen, Erträge auch bei Dürren oder Starkregen zu stabilisieren.
Vietnam ist der weltweit grösste Produzent von Robusta-Kaffee und der zweitgrösste Kaffeeexporteur. In den ersten vier Monaten des Jahres 2026 erzielte das Land mit Kaffeeexporten einen Wert von mehr als 3,5 Milliarden US-Dollar. Steigende Temperaturen und zunehmend unbeständige Niederschläge stellen laut Nestlé den Kaffeeanbau vor grosse Herausforderungen. Robusta gedeiht optimal bei Temperaturen zwischen 22 und 28 Grad Celsius. Klimamodelle gehen davon aus, dass sich die weltweit für den Kaffeeanbau geeigneten Flächen bis 2050 um bis zu die Hälfte verringern könnten.
Mit dem Nescafé-Plan 2030 unterstützt Nestlé Kaffeebäuerinnen und -bauern bei der Einführung regenerativer Anbaumethoden. Ziel sei es, die Widerstandsfähigkeit der Betriebe zu erhöhen, natürliche Ressourcen zu schonen und die langfristige Versorgung mit Kaffee zu sichern, wie es weiter heisst. Regenerative Landwirtschaft setzt dabei vor allem auf den Aufbau gesunder Böden als Grundlage für stabile Erträge und widerstandsfähige Pflanzen.