Deutsche Schweinefleischexporte legen deutlich zu
Die Exporte von Schweinen und Schweinefleisch aus der EU in Drittländer sind in den ersten fünf Monaten 2026 leicht zurückgegangen. Deutschland steigerte seine Exporte jedoch.
Deutsche Schweinehälften.
Quelle: zVg bundeszentrum ldw
Insgesamt wurden rund 1,76 Millionen Tonnen ausgeführt, was einem Minus von etwa 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das berichtet topagrar.de aufgrund Daten der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI).
Deutschland konnte seine Ausfuhren in Drittländer dagegen deutlich steigern. Nach dem Rückgang im Vorjahr nahmen die Exporte um 33 Prozent zu. Ausschlaggebend ist die schrittweise Wiederöffnung wichtiger Exportmärkte, die zuvor wegen der Afrikanischen Schweinepest (ASP) und der Maul- und Klauenseuche (MKS) gesperrt waren.
Spanien bleibt grösster Exporteur
Spanien bleibt mit knapp einem Drittel der EU-Ausfuhren der wichtigste Schweinefleischexporteur. Die Exportmengen gingen zuletzt jedoch spürbar zurück. Grund sind Handelsbeschränkungen wichtiger Abnehmerländer infolge der ASP. Auch Dänemark und die Niederlande zählen weiterhin zu den bedeutenden Exporteuren. Während Dänemark seine Ausfuhren leicht steigern konnte, lagen die Exporte der Niederlande unter dem Vorjahresniveau.