Pistor baut Verteilzentrale Chavornay aus
Die Grosshändlerin Pistor will in der Westschweiz wachsen und baut dazu für 5,6 Millionen Franken ihre Verteilzentrale in Chavornay aus.
In Chavornay sollen bis in einem Jahr sechs weitere Lastwagen-Rampen samt Gleisanschluss sowie 400 zusätzliche Quadratmeter an Logistikflächen entstehen. Dadurch werden mittelfristig sechs neue Stellen für Fahrerinnen und Fahrer geschaffen, welche zu den bestehenden 47 Arbeitsplätze hinzukommen, wie Pistor mitteilt. Den Ausbau der Verteilzentrale lässt sich Pistor 5,6 Millionen Franken kosten.
Hinter dem Ausbau stehen Expansionspläne von Pistor in der Westschweiz. Innerhalb der nächsten fünf Jahre will sie ihren regionalen Umsatz um 20 Prozent auf 170 Millionen Franken steigern. Seit fast 20 Jahren ist das Unternehmen mit einer eigenen Verteilzentrale in Chavornay präsent: Über Nacht werden die bestellten Waren vom Hauptsitz im luzernischen Rothenburg per Zug nach Chavornay im Kanton Waadt geliefert. Danach werden sie am frühen Morgen von einer Flotte von 20 Lastwagen weitertransportiert. Total werden jährlich über 20'000 Tonnen Ware an über 1300 Westschweizer Kundinnen und Kunden verteilt – Tendenz steigend, wie Pistor schreibt. «Immer mehr Abnehmer entscheiden sich für Pistor, insbesondere aus der Gastronomie», wird COO Thomas Gasser in der Mitteilung zitiert.
Pistor plant zudem, den Hauptsitz in Rothenburg grossflächig auszubauen. Vor einem Jahr eröffnete sie ihr neues Verteilzentrum in der Ostschweiz.
Pistor ist ein Schweizer Handels- und Dienstleistungsunternehmen für die Bäckerei- und Confiseriebranche, die Gastronomie und den Gesundheitsmarkt. Im Jahr 2025 erwirtschaftete Pistor einen Umsatz von 858 Millionen Franken.