Für das Agroforst-Projekt liess Edeka über 21'000 Pappeln auf fünf deutschen Landwirtschaftsbetrieben pflanzen.
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Edeka hat in Deutschland ein Agroforst-Pilotprojekt gestartet. Dazu hat der Konzern auf einer Fläche von 53,53 Hektar 21'347 Pappeln gepflanzt. Die Bäume wurden in bestehende landwirtschaftliche Flächen integriert – auf Acker-, Milchvieh- und Geflügelbetrieben. Fünf Betriebe machen mit, wie Edeka mitteilt. Einige gehören zur Lieferkette von Edeka.
Das Projekt soll zeigen, welchen Beitrag Agroforst zum Klimaschutz leisten kann. Agroforst heisst: auf landwirtschaftlichen Flächen werden gezielt Bäume gepflanzt. Die Baumreihen können Böden vor Erosion schützen, Wasser länger im Boden halten und CO2 aus der Luft binden. Gleichzeitig schaffen sie Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Auf Betrieben mit Nutztieren bieten die Bäume zudem Schatten und Schutz vor der Witterung.
Für die teilnehmenden Betriebe geht es laut Mitteilung vor allem um die Anpassung an den Klimawandel. Agroforstsysteme könnten dazu beitragen, die Auswirkungen von Trockenheit oder Erosion zu verringern sowie die Bodenfruchtbarkeit zu stärken, heisst es in der Mitteilung.