GEA wächst zweistellig und erhöht die Prognose
Der Anlagenbauer GEA legt im zweiten Quartal bei Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis deutlich zu. Besonders Dairy Farming, Dairy Processing und Food treiben das Wachstum. Für 2026 erhöht der Konzern seine Prognose.
GEA hat sein Wachstum im zweiten Quartal 2026 beschleunigt. Der Auftragseingang stieg gegenüber dem Vorjahresquartal um 14,2 Prozent auf 1,49 Milliarden Euro, organisch betrug das Plus 15,4 Prozent, wie das Unternehmen mitteilt. Zu den wesentlichen Treibern zählten die Kundenindustrien Dairy Farming, Dairy Processing und Food.
Der Umsatz erhöhte sich um zehn Prozent auf 1,44 Milliarden Euro, organisch um elf Prozent. Alle vier Divisionen trugen zum Wachstum bei. Das Servicegeschäft steigerte seinen Umsatz um 8,5 Prozent auf 570,6 Millionen Euro und erreichte einen Anteil von 39,6 Prozent am Konzernumsatz.
Überproportional entwickelte sich die Profitabilität: Das Ebitda vor Restrukturierungsaufwand nahm um 15,6 Prozent auf 250,6 Millionen Euro zu. Das Konzernergebnis stieg um 13,8 Prozent auf 121,8 Millionen Euro.
Auch im ersten Halbjahr legte Gea zu. Der Umsatz erreichte 2,72 Milliarden Euro, der Auftragseingang 2,95 Milliarden Euro. Aufgrund der Geschäftsentwicklung erhöhte Gea Ende Juli die Prognose für 2026. Beim organischen Umsatzwachstum erwartet der Konzern neu sechs bis acht Prozent statt bisher fünf bis sieben Prozent.