In der Schweiz wird die Milchproduktion durch den durch die Trockenheit verursachten Futtermangel gebremst.
Die wichtigen Exportregionen EU, USA, Neuseeland, Argentinien und Australien erhöhen ihre Produktion zusammen um 1,6 Prozent auf rund 301 Mio. Tonnen, wie topagrar.de schreibt. Sie würden den Welthandel mit Milchprodukten dominieren und bei Vollmilchpulver mehr als 90 Prozent sowie bei Magermilchpulver, Butter und Käse mehr als 80 Prozent der Exporte stellen, wie es weiter heisst.
In der EU soll die Milchproduktion um 1 Prozent auf 150 Millionen Tonnen steigen. Sinkende Kuhbestände werden durch höhere Milchleistungen ausgeglichen. Umwelt- und Tierwohlauflagen, Tierseuchen sowie wirtschaftlicher Druck begrenzen jedoch das langfristige Wachstum. Die USA steigern ihre Produktion voraussichtlich um 2,1 Prozent auf mehr als 107 Mio. Tonnen. Neue Verarbeitungskapazitäten und eine hohe Wettbewerbsfähigkeit unterstützen die Expansion.
Neuseeland könnte mit 22,5 Mio. Tonnen einen Produktionsrekord erreichen. Auch Argentinien und Australien sollen ihre Milchmengen um jeweils 2,4 Prozent erhöhen. Wetterrisiken, insbesondere El Niño, bleiben jedoch ein Unsicherheitsfaktor.
In der Schweiz bremste die Trockenheit die Milchproduktion stark ab. Das Futter wird knapp, und wenn es nicht genügend Niederschläge und einen guten Herbst gibt, könnte sich die Milchproduktion im Winter nochmals stark verringern.