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Sortenkäse haben es im Export schwer

Im Juli machte der Schweizer Käseexport einen deutlichen Taucher. Übers Jahr betrachtet liegen die Exporte zwar über Vorjahr, aber die Sortenkäse haben Mühe.

Im Juli wurde weniger Käse nach Europa und nach Übersee exportiert.

Quelle: SCM

Im Juli 2026 wurden insgesamt 5505 Tonnen Schweizer Käse exportiert. Das sind rund 14 Prozent weniger als im Vorjahresmonat, wie aus den aktuellen Zahlen von TSM Solutions hervorgeht. Was ist denn da passiert? Martin Spahr, Marketingchef von Switzerland Cheese Marketing, relativiert auf Anfrage von foodaktuell. Der Export im Juli 2026 bewege sich auf dem gleichen Niveau wie in den Jahren 2020 bis 2024. «Der Juli 2025 hingegen war ein Ausreisser nach oben.» Entsprechend falle der Vergleich zwischen 2026 und 2025 negativ aus.
Übers ganze Jahr betrachtet liegen die Exporte mit 44’479 Tonnen 3,9 Prozent über Vorjahr. Dabei zeigt sich, dass die Sortenkäse Mühe haben, wie auch Martin Spahr sagt. Die Hartkäse liegen 5,2 Prozent unter Vorjahr, beim Emmentaler sind es -10,5 Prozent, beim Gruyère -1,8 Prozent.
Der Käse-Import nahm im Juli 2026 um 1,4 Prozent auf 7382 Tonnen zu. Die kumulierten Importe von Januar bis Juli liegen mit 49’550 Tonnen 3,5 Prozent über dem Vorjahr. Die Schweiz bleibt also weiterhin Nettoimporteurin von Käse.

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