Joghurtproduktion in der Berglandmilch.
Quelle: zVg berglandmilch
Konkret soll das operative Molkereigeschäft der Obersteirischen Molkerei (OM) mit Sitz in Knittelfeld aus der Genossenschaft herausgelöst und in Berglandmilch eingebracht werden, wie topagrar.de meldet. Die übrigen Geschäftsbereiche der OM seien von der Transaktion nicht betroffen. In den kommenden Wochen sollen die Beschlüsse der Eigentümer gefasst werden. Zudem sind Informationsveranstaltungen für die Genossenschaftsmitglieder vorgesehen.
Die Obersteirische Molkerei verarbeitet jährlich knapp 180 Millionen Kilogramm Milch von rund 1200 Lieferanten. Zusammen mit ihren Tochtergesellschaften erzielte sie 2025 einen Umsatz von knapp 400 Millionen Euro.
Berglandmilch ist deutlich grösser und verarbeitet jährlich rund 1,3 Milliarden Kilogramm Milch von etwa 8000 Lieferanten. Der Umsatz lag 2024 bei 1,3 Milliarden Euro.
Mit einem Zusammenschluss kämen beide Unternehmen auf rund 9200 Milchlieferanten und eine Verarbeitungsmenge von knapp 1,5 Milliarden Kilogramm pro Jahr. Berglandmilch könnte damit auch ihr Geschäft mit Biomilch ausbauen. Die OM liefert unter anderem grössere Mengen Biomilch für die Hofer-Eigenmarke «Zurück zum Ursprung».