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Idak Food Group verkauft Kadi

Die Idak Food Group AG verkauft die Kartoffel- und Snackproduzentin Kadi aus Langenthal. Die Idak-Gruppe konzentriert sich künftig auf die Herstellung von tiefgekühlten Backwaren.

Die auf Premium-Tiefkühlfood spezialisierte Idak Food Group trennt sich von der Kadi AG aus Langenthal. Per 1. September 2026 verkauft die Idak die Frites- und Frühlingsrollenproduzentin Kadi an die Zuger Beteiligungsgesellschaft Invision AG. Die Idak wolle sich künftig auf die Herstellung von hochwertigen Backwaren konzentrieren, schreibt die Idak Food Group in einer Mitteilung.
Das Kadi-Management bleibt mit einer Minderheitsbeteiligung am Unternehmen beteiligt. Das Kadi-Management mit CEO Yvonne Richard bleibt unverändert. Zudem wird Christof Lehmann neu Verwaltungsratspräsident der Kadi. Lehmann war CEO der Idak Food Group und davor CEO der Kadi AG und sitzt heute im Idak-Verwaltungsrat.
Mehrfache Übernahmen
Die Idak Food Group wurde 2018 gegründet mit dem Ziel, eine europaweite Unternehmung für Premium-Tiefkühlfood zu schaffen. Den Grundstein bildete die Langenthaler Kadi. In den letzten Jahren übernahm die Idak mehrere Unternehmen, darunter die italienische Pizzasnack-Herstellerin Margherita, Romers Hausbäckerei und Anfang dieses Jahres die französische Tiefkühlbackwarenherstellerin Onoré.
Durch die Übernahme von Onoré habe man das Geschäftsfeld Backwaren & Patisserie massiv ausgebaut, schreibt die Idak. Nun habe man sich entschieden, sich strategisch ausschliesslich auf die Herstellung von qualitativ hochstehenden Backwaren zu konzentrieren, bestehend aus den beiden komplementären Kategorien Bakery & Patisserie sowie Pizza & Pizza-Snacks. Die Trennung per 1. September 2026 von der Kadi trage wesentlich dazu bei, dass beide Unternehmen ihre jeweiligen Wachstumsstrategien fokussierter verfolgen könnten.

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