Von der Schliessung des Standorts in Sursee sind 44 Mitarbeitende betroffen.
Quelle: zVg
Ende Juni 2027 stellt Inoverde den Standort Sursee ein. Die Fenaco-Tochter konzentriert ihre seine Kern- und Steinobstaktivitäten künftig in Perroy (VD) und Charrat (VS). In Sursee wären in den nächsten Jahren hohe Investitionen nötig gewesen, was sich wegen der vergleichsweise geringen Verarbeitungsmenge am kleinsten der drei Standorte nicht rechne, begründet Inoverde ihren Entscheid. Bereits am 18. August hatte Inoverde über Schliessungspläne informiert. Nach Abschluss des Konsultationsverfahrens fällte die Firma nun den definitiven Entscheid.
Sozialplan für Mitarbeitende
Von der Standortschliessung sind 44 Mitarbeitende betroffen. Für sie komme ein umfassender Sozialplan zur Anwendung, schreibt Inoverde. Nach Möglichkeit sollen Mitarbeitende an anderen Standorten von Inoverde sowie der Fenaco-Landi-Gruppe weiterbeschäftigt oder bei der externen Stellensuche unterstützt.
Den betroffenen Obstproduzentinnen und Obstproduzenten bietet Inoverde in Zusammenarbeit mit der Tobi Seeobst AG aus Bischofszell (TG) Anschlusslösungen an. Bereits heute stamme mehr als die Hälfte der in Sursee verarbeiteten Mengen aus der Ostschweiz.