Künstliche Intelligenz wird für viele Menschen zum alltäglichen Begleiter bei Ernährung, Gesundheit und Einkauf werden.
Quelle: Nestlé Deutschland
Klimawandel, Gesundheitsvorsorge und Künstliche Intelligenz werden grundlegend verändern, was und wie die Menschen in Deutschland im Jahr 2040 essen. Das zeigt die neue Nestlé Zukunftsstudie
«Wie is(s)t Deutschland 2040?», die am Mittwoch veröffentlicht wurde. Für die Untersuchung wurden im April 2026 insgesamt 1581 Menschen in Deutschland online befragt.
Umschwenken auf alternative Rohstoffe
65 Prozent der Befragten erwarten, dass Klimawandel und Krisen Lebensmittel knapper und teurer machen und Lieferengpässe begünstigen. erwarten, dass Menschen ihr Essverhalten an Klimafolgen und Verfügbarkeiten anpassen müssen. 43 Prozent könnten sich alternative Produkte vorstellen, wenn Rohstoffe wie Kaffee, Kakao oder Getreide knapp werden. Ebenso viele sind offen für neue Rohstoffe wie fermentierte Proteine oder Algen, wie Nestlé in einer Mitteilung schreibt.
Auch die Gesundheitsvorsorge gewinnt an Bedeutung. 44 Prozent erwarten, dass Menschen ihre Ernährung 2040 gezielt auf körperliche und mentale Leistungsfähigkeit ausrichten. 37 Prozent sehen personalisierte Ernährung als wichtiges Instrument für den Erhalt der eigenen Gesundheit.
KI als Ernährungsberater
KI könnte dabei eine grössere Rolle übernehmen: 46 Prozent befürworten sie als persönlichen Ernährungsberater, 42 Prozent würden damit Gesundheitsdaten auswerten. Gleichzeitig befürchten 40 Prozent einen Kontrollverlust durch KI.
Konstant bleibt laut Studie die Bedeutung des Genusses: 92 Prozent betrachten Essen als wichtige Genussquelle, für 81 Prozent ist Essen gemeinsam mit anderen am schönsten.
Nestlé zieht aus der Studie drei Schlüsse. Es gehe darum, Gesundheit und Prävention alltagstauglich zu machen, die Resilienz und Versorgungssicherheit zu stärken und Technologie dort einzusetzen, wo sie Menschen unterstütze.