PepsiCo verarbeitet jährlich riesige Mengen an Kartoffeln für seine Marken, Lay's oder Ruffles.
Quelle: zVg pepsico
Kolumbiens Präsident Abelardo De La Espriella gab die Investition nach einem Treffen mit PepsiCo-Managern bekannt. Das Vorhaben soll nach Angaben der Regierung neue Arbeitsplätze schaffen und mehr als 2000 landwirtschaftliche Produzenten unterstützen, die PepsiCo mit Rohstoffen beliefern. Auch kleine Detailhändler sollen laut einer Reuters-Meldung von der Investition profitieren.
Die Investition ist Teil der Bemühungen der kolumbianischen Regierung, mehr ausländisches Kapital ins Land zu holen, wie foodbev.com schreibt. Bei einem einwöchigen Besuch in New York präsentierten Vizepräsident José Manuel Restrepo und sein Wirtschaftsteam mehr als 100 Unternehmens- und Kapitalmarktinvestoren ein Portfolio mit über 150 möglichen Investitionsprojekten. Besonders bedeutend ist das Vorhaben für den Kartoffelsektor: PepsiCo ist mit jährlich rund 84 000 Tonnen der grösste industrielle Kartoffelabnehmer Kolumbiens und betreibt Verarbeitungswerke in Funza und Guarne.
Bereits im April 2025 eröffnete der Konzern in Tenjo ein Lager- und Nacherntezentrum für Kartoffeln mit einer Kapazität von bis zu 20 000 Tonnen, wie potatopro.com schreibt. Die Investition von rund 80 Milliarden kolumbianischen Pesos soll Lagerverluste reduzieren und die Versorgung der Werke verbessern. Gemeinsam mit dem Landwirtschaftsministerium arbeitet PepsiCo zudem daran, die heimische Produktion von Kartoffeln, Kochbananen und Gelbmais zu stärken. Im Fokus stehen Produktivität, Qualität, Bewässerung, Mechanisierung, Saatgut und eine bessere Abstimmung zwischen Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie.
PepsiCo baut in Kolumbien zudem Programme für eine nachhaltigere Landwirtschaft aus. Ziel ist es laut
potatopro.com, Dünger, Wasser und andere Ressourcen effizienter einzusetzen und gleichzeitig die Umweltbelastung entlang der Lieferketten zu verringern.