Arla baut die Skyr-Produktion im deutschen Upahl aus.
Quelle: Arla
Arla Foods investiert 35 Millionen Euro in zusätzliche Skyr-Kapazitäten im deutschen Upahl. Die kommerzielle Produktion soll in der zweiten Jahreshälfte 2028 starten. Weitere 28,3 Millionen Euro steckt die Molkereigenossenschaft in den Ausbau und die Modernisierung ihres Hüttenkäse-Werks im schwedischen Falkenberg. Die Arbeiten sollen schrittweise bis 2028 abgeschlossen werden, wie Arla mitteilt.
Hintergrund ist die wachsende Nachfrage nach proteinreichen Lebensmitteln. In den vergangenen drei Jahren stieg das Skyr-Volumen von Arla in den europäischen Märkten um mehr als 33 Prozent, bei Hüttenkäse betrug das Plus 25 Prozent. Allein im vergangenen Jahr wuchs der Hüttenkäse-Markt laut Arla je nach Land um 13 bis 38 Prozent.
Arla hat seit 2023 bereits 51 Millionen Euro in zusätzliche Skyr-Kapazitäten und höhere Effizienz in Dänemark, Deutschland und Schweden investiert. In die Hüttenkäse-Produktion in Schweden flossen seit 2025 weitere 34 Millionen Euro. Zudem übernahm Arla Anfang 2026 den australischen Hüttenkäse-Produzenten Brancourts.