Hug spart Kunststoff bei den Wernli-Verpackungen.
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Das Backwarenunternehmen Hug aus Malters hat erstmals einen umfassenden Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. Ein Schwerpunkt der Strategie 2024–2027 liegt bei den Rohstoffen, wie das Familienunternehmen mitteilt. 2025 stammten 96,2 Prozent des Rohstoff-Einkaufsvolumens aus der Schweiz.
Für die Cracker-Marke Dar-Vida baut Hug gemeinsam mit der Knecht-Mühle und Landwirtschaftsbetrieben einen Biscuitweizen-Anbau mit ökologischem Mehrwert aus. Dabei wird unter anderem mit grösseren Abständen zwischen den Getreidereihen gearbeitet. Bis zu 40 Prozent der Fläche bleiben ungesät; zusätzliche Nützlingsstreifen mit Ackerwildkräutern schaffen Lebensräume für Tiere. Es wird auf Insektizide und weitgehend auf Fungizide verzichtet. 2025 wurden 490 Tonnen auf rund 70 Hektaren angebaut. Bis 2027 sollen rund 80 Prozent des benötigten Vollkornschrots für Dar-Vida daraus stammen.
Seit 2026 stellt Hug zudem den für die Eigenproduktion verwendeten Rübenzucker auf IP-Suisse-Qualität um. Dies entspricht jährlich rund 1200 Tonnen Zucker beziehungsweise rund 120 Hektaren Zuckerrübenfläche
Leichtere Gebäckträger sparen Kunststoff
Auch bei den Verpackungen meldet das Unternehmen Fortschritte. Leichtere Gebäckträger im Wernli-Sortiment sparen jährlich knapp 10 Tonnen Kunststoff. Weitere Umstellungen könnten ab 2027 zusätzliche 4,5 Tonnen einsparen, wie Hug mitteilt.
Beim Klima will Hug die betrieblichen Treibhausgasemissionen aus Scope 1 und 2 bis 2030 gegenüber 2022 um 42 Prozent reduzieren. 2025 lagen diese 15 Prozent unter dem Basisjahr. Rund 98 Prozent der gesamten Treibhausgasemissionen entstehen laut dem Unternehmen allerdings in Scope 3 ausserhalb der eigenen Standorte.
Sie finden den Nachhaltigkeitsbericht hier.