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Digitalisierung im Fokus

Die zweite Pumps & Valves vom 13. und 14. Februar in Zürich hat ihre Bedeutung als Schweizer Leitveranstaltung der Branche und ihre Funktion als Plattform für Innovation und Wissenstransfer bestätigt.

von pd

3000 Besucher lockten die beiden Messen Pumps & Valves und Maintenance in Zürich an.

Anbieter von Pumpen, Ventilen und Industrie-Armaturen nutzten an der Pumps & Valves Zürich erneut die Möglichkeit, ihre Innovationen dem fachkundigen Publikum aus der Schweiz vorzustellen. In Verbindung mit der Parallelversanstaltung Maintenance Schweiz zogen die insgesamt 160 Aussteller über 3000 Besucher an. Die Messe diente der Branche auch als Forum für den Austausch von Informationen zu den neusten Entwicklungen. Zahlreiche Vertreter von Unternehmen und Institutionen referierten an den beiden Messetagen im Science Center über Produkte, Dienstleistungen und ihre Anwendungen.
Industrial Internet of Things

Die Vorträge und vorgestellten Neuerungen an der Pumps & Valves 2019 in Zürich zeigten, dass auch diese hochspezialisierte Branche für das Thema Digitalisierung und die Vernetzung mit dem IIoT (Industrial Internet of Things) gut gerüstet ist. Lösungen in Bezug auf Industrie 4.0 und intelligente Systeme im Allgemeinen sind mittlerweile für viele verschiedene Bereiche verfügbar. Welche Rolle sie im Alltag bereits einnehmen, zeigte zum Beispiel der Vortrag von Elmar Bäumle von Entsorgung und Recycling der Stadt Zürich (ERZ). Moderne Anlagen helfen dort bei der Elimination von Mikrovereinigungen aus dem Abwasser. In der Branche stehen aber auch Lösungen bereit in Bezug auf Virtual, Augmented und Mixed Reality.

Veranstalter Easyfairs zieht ein durchwegs positives Fazit zur Pumps & Valves. Der Fachveranstaltung ist es erneut gelungen, eine Plattform für die Vernetzung der Branche zu bieten. Im Wissen darum, dass der Wissenstransfer an der Pumps & Valves einmalig für die Vernetzung der Branche ist, hat Easyfairs diesen im Vergleich mit früheren Ausgaben noch einmal gestärkt. «Die Rückmeldungen der Aussteller, Besucher und der mehr als 20 Referenten im Science Center zeigen uns, dass wir dieses Ziel erreicht haben», resümiert Ueli Utzinger, Head of Marketing bei Easyfairs. «Damit geht die Pumps & Valves ihren Weg in der Entwicklung zu einem zeitgemässen Branchentreffen, das den Blick in die Zukunft wagt, erfolgreich weiter.»

Vernetzung über Branchen hinaus

Zum Erfolg beigetragen hat die bewährte Kombination der Pumps & Valves mit der Maintenance Schweiz, dem führenden Branchenanlass in der industriellen Instandhaltung. «Damit tragen wir insbesondere dem Aspekt der Vernetzung Rechnung», so Utzinger weiter. Die Rückmeldungen der Aussteller im Verlauf der Pumps & Valves bestätigen das: «Durch die Verbindung zwischen beiden Messen können Synergien zwischen den Themenbereichen genutzt werden», sagte zum Beispiel Francesco Augello, Marketingleiter der Alfred Imhof AG. «Es werden Besucher an den Messeständen der Maintenance registriert, die sonst vielleicht gar nicht zur Messe Zürich gekommen wären.»

Knowhow-Transfer an der Maintenance

Ein Besuch an der Maintenance Schweiz machte klar: Auch in der industriellen Instandhaltung ist die Digitalisierung in Form von massentauglichen Produkten und Dienstleistungen heute bereits greifbar, das zeigten die Referate an der erstmals durchgeführten Smart Maintenance Conference. So sind in den Verteilzentren der Schweizerischen Post durch Machine Learning mögliche Defekte frühzeitig erkennbar. Die Diskussion um Deep Learning war ebenso ein Thema wie der Umgang mit Daten und der konkrete unternehmerische Nutzen von umgesetzten Lösungen.

Zentral für die Weiterentwicklung der Maintenance sind weiterhin die neusten Produkte und Dienstleistungen der Aussteller, aber auch Treffpunkte wie das Science Center und die Smart Maintenance Conference. Hier treffen sich die verschiedenen Akteure der Industrie mit Teilnehmern und führenden Vertretern aus Forschung und Verbänden. Die Maintenance Schweiz führt damit weg von der klassischen Messe und hin zum unverzichtbaren Schauplatz für den Transfer von Knowhow zwischen den unterschiedlichen Akteuren.