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Endress+Hauser ist stark gewachsen

Der Reinacher Messtechnikkonzern Endress+Hauser hat im letzten Jahr den Umsatz und den Gewinn gesteigert.

von wy/pd

Endress+Hauser-CEO Mathias Altendorf und Verwaltungsratspräsident Klaus Endress.

Endress+Hauser steigerte den Umsatz im 2018 um 9,5 Prozent auf 2,455 Milliarden Euro. In lokalen Währungen betrug das Wachstum 12,7 Prozent. Treiber des Wachstums war die starke Konjunktur in der Prozessautomatisierung, wie es an der Bilanzmedienkonferenz vom 14. Mai in Basel hiess. Insbesondere die Erholung der Öl- und Rohstoffpreise trug dazu bei.

Es sei ein «aussergewöhnliches Jahr» gewesen, sagte CEO Mathias Altendorf. Man habe in allen Bereichen und allen Regionen wachsen können. Die USA hat Deutschland als wichtigster Markt überholt, möglicherweise werde die USA schon bald von China überholt, wo man auch stark wachsen könne.

Das Betriebsergebnis EBIT konnte Endress+Hauser um 31,4 Prozent auf 330,6 Millionen Euro steigern. Das Ergebnis nach Steuern erhöhte sich um 11,2 Prozent auf 232,5 Mio. Euro.

Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung stiegen 2018 auf 184,2 Mio. Euro, was 7,5 Prozent des Umsatzes entspricht.

Durch das Wachstum stieg bei Endress+Hauser auch die Zahl der Angestellten. Ende Jahr beschäftigte das Unternehmen weltweit 13 928 Menschen, 629 mehr als im Jahr zuvor. Allein in der Region kamen rund 200 neue Arbeistplätze dazu.

Der Ausblick auf das neue Jahr ist durchzogen. Man sei gut gestartet und liege mit Auftragseingang und Umsatz deutlich über dem Vorjahr, sagte Altendorf. Man sehe aber in der zweiten Jahreshälfte eine Abschwächung der Entwicklung.