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Grosses Gedränge an der Anuga 2019

Die grösste Messe der Lebensmittelwirtschaft in Köln feiert dieses Jahr das hundertjährige Jubiläum. Die gut besuchte Anuga dauert noch bis morgen Mittwoch, 9. Oktober. 

von pd/hps

Die Händler treffen an der Messe auf die Lebensmittelindustrie.
Liz Cramer, Ministerin für Industrie und Handel von Paraguay. (Bild: zVg)
Die deutsche Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft Julia Klöckner. (Bild: zVg)

Die Anuga 2019  als weltweit grösste und wichtigste Businessplattform für die internationale Ernährungswirtschaft öffnete ihre Tore am Sonntag, 5. Oktober und dauert noch bis morgen Mittwoch, 9.10. Bis heute Dienstag konnte die Messe wiederum grosse Besucherströme gewärtigen. Erwartet werden rund 165 000 Fachbesucher aus der ganzen Welt. Mit rund 7500 Anbieter aus 106 Ländern, verzeichnet die Anuga 2019 erneut einen Ausstellerrekord.

Die Eröffnungsrede zum Partnerland Paraguay hielt Liz Cramer, Ministerin für Industrie und Handel. Das Agrarexportland Paraguay, wolle die Gelegenheit zu nutzen seine Produkte der Welt zu präsentieren, sagte Cramer. Die paraguayischen Produzenten hätten sich intensiv auf diese Veranstaltung vorbereitet. Paraguay ist gemäss der Ministerin der weltweit grösste Pro-Kopf-Exporteur von sauberer und erneuerbarer Energie, der erste Exporteur von Chiasamen, der dritte Exporteur von Sojabohnen und Mate-Tee, und der vierte Exporteur von Sojaöl und Maniokstärke. Paraguay könne einen wesentlichen Beitrag zur Produktion und Bereitstellung von Nahrungsmitteln leisten, um die wachsende weltweite Nachfrage auf nachhaltige Weise zu decken, so Cramer. Sie plädierte für Freihandel – eine «globale Allianz in der Teilnahme am Welthandel».

Seismograph für Bedürfnisse der Verbraucher

Die deutsche Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft Julia Klöckner, sagte, dass die Anuga seit 100 Jahren ein Seismograph für die Bedürfnisse und Erwartungen von Verbrauchern sei. Es brauche wieder einen engeren Bezug der Verbraucher zur Erzeugung – einen neuen «Gesellschaftsvertrag», mit Respekt vor der Leistung des jeweils anderen. Es gehe um Wertschätzung für die Arbeit derjenigen, die für sichere und hochwertige Lebensmittel in den Einkaufskörben und auf den Tellern sorgen würden, sagte Klöckner. Wertschätzung setze Wissen voraus.

Auch an der diesjährigen Anuga sind wieder Schweizer Exportunternehmen vertreten. In der Hall 10 für Molkereiprodukte und an dem von der Exportförderungsgesellschaft Switzerland Global Enterprise (SGE) organisierten Gemeinschaftsstand, nehmen 45 Schweizer Aussteller teil.