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Insektenverarbeitung: Bühler und Alfa Laval arbeiten zusammen

Bühler und Alfa Laval wollen vorwärts machen mit neuen Technologien zur Insektenverarbeitung. Dazu wollen sie zusammenarbeiten.

von pd/hps

Insektenforschung bei Bühler Insect Technology Solutions. (Bilder: zVg)
Nish Patel, President von Alfa Laval’s Food & Water Division.
Andreas Aepli, CEO Bühler Insect Technology, und Sumit Pingle, Vice President Agro and Protein Systems bei Alfa Laval.

Die Insektenindustrie hat im letzten Jahr Investitionen von 300 Millionen Dollar generiert und dieser Sektor legt weiter zu. Dafür sorgen steigende Futtermittelkosten, die Vorteile von insektenbasiertem Protein und ein gestärkter Fokus auf Nachhaltigkeit. Überzeugt von der Insektenindustrie ist auch der Technologiekonzern Bühler. So hat das Unternehmen schon im 2017 zusammen mit dem niederländischen Unternehmen Protix, das Joint Venture Bühler Insect Technology gegründet. Gemeinsam wurde eine Fabrik zur Verarbeitung für die Schwarze Soldatenfliege gebaut. Bald seien die Montagearbeiten für diese erste Grossanlage in Europa fertiggestellt, schreibt Bühler in einer Medienmitteilung.

Seit Anfang 2018 arbeitet Bühler im Insektensektor auch mit dem Technologieunternehmen Alfa Laval zusammen. Die beiden Unternehmen wollen zusammen moderne, modulare Anlagelösungen für die Insektenindustrie anbieten, schreibt Bühler weiter. Bühler Insect Technology Solutions (BITS) sei Pionier auf dem Gebiet integrierter Lösungen für Insektenzucht und -verarbeitung. Alfa Laval dagegen ist ein weltweit führendes Unternehmen in den Bereichen Wärmeübertragung, Separation und Flüssigkeitstransfer. Ziel der Zusammenarbeit sei es, gemeinsam effizientere integrierte Produktionsanlagen im Produktionsmassstab anbieten zu können, so Bühler weiter. Auch bei Forschung, Marketing und Kundenservice soll zusammengearbeitet werden.