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McDonald’s geht Littering an

Der Fastfood-Konzern ist sich seiner Verantwortung im Kampf gegen die Abfallflut bewusst und geht mit verschiedenen Massnahmen dagegen vor. Zum Beispiel mit einer Aufräumaktion.

von pd/hps

(Bild: zVg)

Gegen das Gesellschaftsphänomen Littering wolle man sich engagieren, schreibt McDonalds in einer Medienmitteilung. Am Samstag, 14. September will das Unternehmen erstmals gemeinsam mit Gästen in neun grossen Städten an einem Clean-Up-Day, Abfall auf Strassen einsammeln. Insgesamt würden sich dieses Jahr über 135 McDonald’s mit rund 500 Mitarbeitenden – inklusive dem gesamten Managementteam und Lieferanten an den Clean-Up-Days beteiligen.

Man möge saubere Strassen und nehme Littering ernst, wird Umweltmanager von McDonald’s Schweiz Heinz Hänni in der Mitteilung zitiert. Das Gastrounternehmen setze sich auch während des ganzen Jahres für weniger Abfall ein. Gemeinsam mit der IG DHS (Interessengemeinschaft Detailhandel Schweiz) und der IGSU gab McDonald’s 2014 eine Studie zum Thema Littering in Auftrag und setzte zusätzliche Massnahmen, wie freiwillig zusätzliche Abfalleimer oder tägliche Aufräumtouren für Mitarbeitende rund um die Lokale. Das Fünf-Punkte-Programm umfasst auch Gästeinformationen, Kooperationen mit Behörden und Organisationen sowie die Reduktion von Verpackungsmaterial.

Bis 2025 wolle McDonald’s weltweit nur noch Verpackungen aus erneuerbaren, recycelten oder zertifizierten Quellen einsetzen. In der Schweiz verwendet das Gastronomieunternehmen heute für seine Burgerverpackungen rund 90 Prozent nachwachsende Rohstoffe wie Papier und Karton. Das eingesetzte Papier und der verwendete Karton sind ausschliesslich aus recyceltem oder FSC- oder PEFC-zertifiziertem Material. Als nächste Massnahme führt McDonald’s im Herbst einen neuen McFlurry-Becher ohne Plastikdeckel ein.

MCDONALDS: MCFLURRY OHNE PLASTIKDECKEL UND KLEINEM LÖFFEL

McDonald’s 1991 führte als einer der ersten Gastronomiebetriebe in der Schweiz ein eigenes Recyclingsystem ein. So werden zum Beispiel aus den organischen Abfällen der Küchen Biogas hergestellt und aus dem Altfrittieröl Biodiesel gewonnen. Beide Treibstoffe kommen beim Transport der Zutaten für Big Mac & Co. zum Einsatz.

McDonald’s und die IG saubere Umwelt (IGSU) wird in folgenden Städten aktiv:

Basel: 10 McDonald’s-Restaurants und ihre Gäste sowie die Lieferanten Bell und Florin befreien mit Unterstützung der Stadtreinigung Basel die Rheinpromenade von herumliegendem Abfall.

Bern: 12 McDonald’s-Restaurants, ihre Gäste und der Managing Director Jacques Mignault gehen mit Teams der IGSU und BERNcityauf Abfalljagd; in der Berner Altstadt, an der Aare sowie auf der grossen und kleinen Schanze.

Luzern: 7 McDonald’s-Restaurants und ihre Gäste räumen gemeinsam mit der Stadt Luzern weg, was nicht in die saubere Umwelt gehört.

Solothurn: 4 McDonald’s-Restaurants und ihre Gäste sammeln mit Verstärkung der Junioren des FC Solothurns beim Bahnhof sowie am Aareufer herumliegenden Abfall ein.

Zürich: 9 McDonald’s-Restaurants und ihre Gäste gehen gemeinsam mit einem IGSU-Team in der Innenstadt auf Clean-Up-Tour.

Genf: 14 McDonald’s-Restaurants und ihre Gäste gehen auf Aufräumtour und befreien von Rue du Mont-Blanc bis Plainpalais die Nachbarschaft von herumliegendem Abfall.

Fribourg: 6 McDonald’s-Restaurants und ihre Gäste sammeln rund um den Boulevard de Pérolles Abfall ein. Unter anderem im Domino-Park und im Sankt-Johann-Wald.

Lausanne: 14 McDonald’s-Restaurants und ihre Gäste gehen auf Aufräumtour entlang Petit-Flon und Louve.

Neuenburg:6 McDonald’s-Restaurants und ihre Gäste sowie der Lieferant Frigemo sammeln liegengelassene Abfälle ein: von Maladière aus dem Seeufer bei Jeunes-Rives entlang bis ins Stadtzentrum.

Die Gäste können sich anmelden unter mcdonalds.ch/cleanupday.