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Pflanzenschutz-Initiativen erhalten hohe Zustimmung

Die Trinkwasser-Initiative und die Initiative zum Verbot synthetischer Pestizide finden bei den Schweizer Stimmberechtigten eine hohe Akzeptanz.

von wy

Zwei Initiativen sind in diesem Frühjahr zustandegekommen, welche den Pflanzenschutzmitteleinsatz in der Schweizer Landwirtschaft frontal angreifen: Die Trinkwasser-Initiative will, dass Bauern, die Pestizide oder vorbeugend Antibiotika einsetzen, keine Direktzahlungen mehr erhalten. Die zweite Initiative will den Einsatz von synthetischen Pestiziden im Inland verbieten und auch den Import von Produkten, de mit solchen Mitteln produziert wurden.
Eine Umfrage von Tamedia zeigt, dass die beiden Anliegen in der Bevölkerung durchaus Sympathien haben. 68 Prozent der Befragten sagte «Ja» oder «eher Ja» zur Trinkwasser-Initiative. 28 Prozent sagten «Nein» oder «eher Nein». Sogar 72 Prozent waren für oder eher für die Pestizid-Initiative, wie «Der Bund» schreibt.
Bei den Sympathisanten von SP und Grünen ist die Zustimmung am grössten, teilweise bei über 90 Prozent. Aber auch bei SVP und CVP-Anhängern sagen 60 bis 66 Prozent sicher oder eher ja zu den beiden Initiativen