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Schweiz unterzeichnet Soja-Erklärung

Bundesrat Guy Parmelin hat anlässlich der Grünen Woche in Berlin, die europäische Soja-Erklärung unterzeichnet. Bereits 18 EU-Agrarminister haben die Vereinbarung unterzeichnet.

von pd/hps

Die Unterzeichnung der Soja-Erklärung fand in Berlin statt. (Bild: zVg)

Die Europa Soja-Erklärung soll Europa auf dem Weg zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs -Sustainable Development Goals weiterbringen. Damit soll die Lebensmittelversorgung auf der Welt verbessert und die natürlichen Ressourcen nachhaltig genutzt werden, wie der Verein Donau Soja in einer Medienmitteilung schreibt.

Bereits 18 EU-Agrarminister, darunter im Jahr 2017 Italien, Frankreich, die Niederlande, Österreich, Rumänien, Polen, Deutschland und Finnland und 2018 Montenegro, Moldawien, Kosovo und Mazedonien haben die von Deutschland, Österreich, Ungarn und dem Verein Donau Soja auf den Weg gebrachte Europäische Soja Erklärung unterzeichnet.

«Das Soja Netzwerk sollte Mut machen, in anderen Märkten ähnliches zu realisieren»

Mit diesen Worten macht Bundesrat Guy Parmelin in der Mitteilung, die Pionierfunktion des Sojanetzwerks deutlich. Auch die Schweiz spiele als Initiator der Basler Kriterien und als einziges Land der Welt, dass ausschliesslich nachhaltig zertifizierten und gentechnikfreie Soja importiere, weltweit eine wichtige Rolle für die Entwicklung nachhaltigen Sojas, wie es in der Mitteilung heisst. Die Schweiz habe in den letzten vier Jahren den Anteil von Soja aus Europa von rund ein Prozent auf 40 Prozent erhöhen können und sei damit Vorreiter. Bereits 22 Schweizer Unternehmen und Organisationen, so wie das Sojanetzwerk sind aktive Mitglieder bei Donau Soja.