Datum: Branche:

SIG mit solidem Wachstum

Der Zulieferer der Getränkeindustrie SIG Combibloc Group, hat in den ersten drei Quartalen den Umsatz um sieben Prozent gesteigert.

von pd/hps

Der SIG-Kernumsatz legte in den ersten neun Monaten 2018 um 4 Prozent auf 1,15 Milliarden Euro zu. Mit Berücksichtigung der Wechselkurse betrug das Wachstum 7 Prozent, wie das Unternehmen in einer Mitteilung schreibt. Der Kernumsatz umfasst das mit externen Kunden gemachte Geschäft und enthalte weder die Verkäufe von beschichtetem Karton an das Joint-Venture im Mittleren Osten, noch Verkäufe von Verpackungskarton an Dritte. Die Differenz zwischen tatsächlichem und währungsbereinigtem Anstieg sei auf die Abwertung des brasilianischen Real gegenüber dem Euro zurückzuführen, teilte das Unternehmen am Dienstag 30. Oktober mit.

Das Wachstum sei breit abgestützt, schreibt SIG. Besonders hoch ausgefallen sei es jedoch in der Region Asien-Pazifik. Vor allem in China sei es gelungen, von Markttrends wie Urbanisierung und Convenience zu profitieren. Weiter beobachte man dort eine starke Nachfrage nach Produkten mit «stückigen» Inhaltsstoffen (wie Cerealien und Fruchtstücken).

Das operative Ergebnis EBITDA legte in den ersten neun Monaten bereinigt um 5 Prozent auf 311 Millionen Euro zu. Die entsprechende Marge lag in den ersten neun Monaten bereinigt bei 26 Prozent nach 25 Prozent in der Vorjahresperiode. Das Umsatzwachstum habe die höheren Rohstoffkosten und die negativen Währungseinflüsse wettgemacht, hiess es dazu im Communiqué. Im dritten Quartal resultierte beim bereinigten EBITDA allerdings ein Minus von 8 Prozent auf 113 Millionen. Somit lag die entsprechende Marge noch bei 28 Prozent nach 30 Prozent im dritten Quartal 2017. Damit erzielte das Unternehmen ein bereinigtes Nettoergebnis von 76 Millionen Euro.

SIG Combibloc machte am 28. September einen Börsengang. Der Erlös aus dem Verkauf der neuen Aktien wurde zur Schuldentilgung verwendet. Das Unternehmen strebe eine Dividendenausschüttung in Höhe von 50 bis 60 Prozent des bereinigten Nettoergebnisses an.

Im Bezug auf das Gesamtjahr hält die Gruppe an ihrer bisherigen Prognose fest. So wird ein währungsbereinigtes Kernumsatzwachstum von 4 bis 6 Prozent erwartet. Die bereinigte EBITDA-Marge soll mindestens 28 Prozent betragen.