Datum: Branche: Technologie:

Tetra Pak mit flexibler Eis-Extrudierlinie

Wer wünscht sich nicht eine Eismaschine, mit welcher zwischen Stieleis, Hörncheneis oder Eis in Waffelbechern und sogar Eistorten gewechselt werden kann.

von pd/hps

Tetra Pak hat eine Extrudierlinie für Eiscreme auf den Markt gebracht, die mittelgrossen Produzenten eine beispiellose Produktqualität und Mengenflexibilität verspricht, wie das Unternehmen in der Medienmitteilung schreibt.

Als erstes Unternehmen der Branche verwendet die neue Linie einen unabhängig gesteuerten horizontalen Abschneider, um die aus dem Extruder austretende Eiscreme zu schneiden. Diese patentierte Technologie sorgt dafür, dass die Schnittgeschwindigkeit unabhängig von der Prozessliniengeschwindigkeit konstant schnell bleibt, wodurch selbst bei niedrigen Produktionsgeschwindigkeiten ein präziser, sauberer Schnitt gewährleistet wird.

Indem der Abschneider so programmiert wird, dass er mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten und Bewegungen arbeitet, können Eiscremeproduzenten auf derselben Prozesslinie zwischen mehreren Produkten, sei es Stieleis, Sandwicheis, Hörncheneis, Eis in Waffelbechern, Eisriegel oder Eistorten, wechseln. Mit einer Leistung von 5000 bis 18 000 Produkten pro Stunde biete die Prozesslinie mittelgrossen Produzenten die dringend benötigte Mengenflexibilität und ermöglicht es ihnen, die Produktionsleistung ohne Effizienzeinbussen zu steigern oder zu verringern.

«Eine Zunahme des Wettbewerbs auf dem weltweiten Eiscreme-Markt hat den Druck auf mittelgrosse Produzenten erhöht»

Dies sagt Elsebeth Baungaard, Produktmanagerin bei Tetra Pak in der Mitteilung. Die Produzenten müssten flexibler auf Verbraucherbedürfnisse reagieren, eine grössere Auswahl an Produkten bei kleineren Mengen produzieren und dabei gleichzeitig einen hohen Qualitätsstandard aufrechterhalten sowie die Produktionskosten gering halten. Diese Prozesslinie sei ganz auf die Erfüllung dieser Anforderungen ausgelegt.

Darüber hinaus sollen Kunden dieser neuen Extrudierlinie für mittlere Produktionsmengen Zugang zum Produktentwicklungszentrum in Dänemark erhalten. Dort könne mit Rezepturen experimentiert werden, Rat von Experten im Bereich der Lebensmitteltechnik eingeholt werden und von Schulungen profitieren und selbstverständlich sie jederzeit der technische Support gewährleistet.