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Planted will zweite Fabrik bauen

Der Schweizer Fleischalternativenhersteller Planted hat 70 Millionen Franken neues Kapital gesammelt. Damit will das Unternehmen eine zweite Fabrik bauen - und es lanciert eine pflanzliche Pouletbrustalternative.

Sieht aus und schmeckt wie eine Pouletbrust, besteht aber aus pflanzlichen Proteinen: das neuste Produkt von Planted. (zVg)

Das Schweizer Start-up Planted, bekannt für seine Fleischalternativen auf Erbsenbasis, kann weiterwachsen: 70 Millionen Franken hat die Firma in einer Serie-B-Finanzierungsrunde gesammelt. Angeführt wurde die Finanzierungsrunde von dem weltweit grössten Private-Equity-Unternehmen im Konsumgüterbereich L Catterton, wie Planted in einer Mitteilung schreibt.
Mit dem frischen Geld will Planted international wachsen und die Produktionskapazität erhöhen. Auch eine neue Produktlinie für sogenannte Whole Cuts ist geplant. Den Anfang macht eine pflanzliche Pouletbrustalternative. Sie ist ab Mitte September im Berliner Restaurant von Sternekoch Tim Raue erhältlich. Danach soll sie weiter im Food-Service eingeführt werden, bevor sie in die Läden kommt. 2025 will Planted zudem ein pflanzliches Rindsfilet lancieren, wie Finanzchef Christoph Jenny gegenüber dem «Tagesanzeiger» sagte.
Weitere Expansion und neue Fabrik
Planted ist in Restaurants und im Einzelhandel in der Schweiz, Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien und seit Kurzem auch in Grossbritannien sowie über den eigenen europaweiten Webshop erhältlich. Das Unternehmen plant im Jahr 2023 mehrere neue europäische Märkte zu erschliessen, wie es in der Mitteilung weiter heisst.
Alle Produkte werden in der Fabrik in Kemptthal ZH produziert. Im Mai hatte Planted seine Produktionskapazität auf über eine Tonne Pflanzenfleisch pro Stunde verdoppelt. Mit dem neuen Geld will Planted nun eine zweite Produktionsstätte bauen - womöglich im Ausland, wie Finanzchef Jenny gegenüber dem «Tagesanzeiger» andeutete. Der finale Entscheid sei aber noch nicht gefallen. Wichtige Faktoren bei der Entscheidung für den neuen Fabrikstandort seien möglichst kurze Transportwege sowie der Preis für Gelberbsen. «In der Schweiz sind Speise-Gelberbsen aufgrund von selektiven Subventionsvergaben durch den Bund vergleichsweise teuer», sagte Jenny gegenüber der Zeitung.

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