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Feldschlösschen wächst mit neuen Geschäftsfeldern

Mit Craft Bieren, alkoholfreiem Bier, mit der Lizenzproduktion von Pepsi und 7Up und Spirituosen konnte Feldschlösschen im letzten Jahr wachsen.

Der Bier- und Softdrinkhersteller Feldschlösschen konnte 2022 den Umsatz um fast ein Viertel erhöhen und liegt auf dem Vor-Corona-Niveau von 2019. «Der Biermarkt hat sich im dritten Pandemiejahr erholt», sagte CEO Thomas Amstutz an einer Online-Medienkonferenz, man sei insgesamt mit dem Jahr zufrieden.
Feldschlösschen habe während der Pandemie neue Geschäftsfelder erschlossen, die im letzten Jahr Umsatzwachstum generiert und die Einbussen in der Gastronomie kompensiert hätten, sagte Amstutz weiter. So werden am Standort in Rhäzüns neu im Lizenzverfahren die Marken Pepsi und 7Up produziert, mit Pepsi hat das Unternehmen Marktanteile gewonnen. Ferner hat Feldschlösschen das Angebot im Bereich Spirituosen und Wein stark ausgedehnt.
Alkoholfrei-Boom hält an
Beim Bier legten vor allem Craft- und Spezialitätenbiere und alkoholfreie Biere zu, mit einem Umsatzzuwachs von 19% und 17%. Verglichen mit 2019 stieg der Umsatz mit alkoholfreien Bieren sogar um 50%. Feldschlösschen erhöhte die Verkaufsmenge bei den Bieren um 9% und wuchs damit rascher als der Gesamtmarkt (7%), der erstmals seit drei Jahren wieder wuchs. Die verkaufte Menge über alle Produkte stieg gegenüber dem Vorjahr um 19%.
Eine Herausforderung im letzten Jahr waren gemäss Amstutz die gestiegenen Kosten und Probleme in den Lieferketten. Glas sei nicht immer verfügbar gewesen, Dosen seien immer just in time angeliefert worden. Auch die Verfügbarkeit von Karton, Reinigungsmaterial oder von CO2, das für die Ausschankstationen wichtig sei, sei ein Thema gewesen.
Viele Gastronomiekonkurse
Die Pandemie habe den Gastronomiemarkt nachhaltig verändert, sagte Amstutz, in der Gastronomie habe es 2022 eine rekordhohe Zahl an Konkursen gegeben. Feldschlösschen habe hier 7% weniger Bier geliefert, dafür mehr in den Detailhandel. Auch die Konsumentinnen und Konsumenten hätten ihr Verhalten geändert, private Treffen seien häufiger geworden, der Restaurantbesuch seltener.
Feldschlösschen verfolgt die Nachhaltigkeitsstrategie «Together Towards Zero» weiter. Dank konzentriertem Alkohol aus der Herstellung von alkoholfreiem Bier und dank Biogas aus der eigenen Abwasserreinigungsanlage liege in Rheinfelden der Anteil von erneuerbaren Energien für die Wärmeproduktion bereits bei 74,7%. Dank neun Anlagen auf den Dächern der Feldschlösschen-Standorte wurden im letzten Jahr 3,5 Mio. Kilowattstunden Solarstrom produziert und ein Eigendeckungsgrad von 17% erreicht.
Den CO2-Fussabdruck weiter reduzieren will Feldschlösschen mit einer neuen Partnerschaft mit dem Schweizer Start-up Arboloom. Dessen kompostierbarere Bierbecher aus Holz wurde im Herbst 2022 bereits im Berner Wankdorf-Stadion getestet und soll 2023 schweizweit an weiteren Veranstaltungen eingesetzt werden.

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